Ludo-Hartmann-Preise 2019

Eingereicht werden können:

a) Berichte über systematische Versuche, die für die Volkshochschularbeit innovativen Charakter haben (schriftliche Arbeiten, Audio- und Videoproduktionen, Ausstellungsdokumentationen, Projektberichte usw.).

b) Wissenschaftliche Untersuchungen, die für die Praxis der Volkshochschulen und der Volkshochschulverbände von Bedeutung sind.

c) Theoretisch begründete Darstellungen aus der Praxis der Volkshochschularbeit.

d) Bedeutsame Arbeiten zur Geschichte der Volkshochschulen in Österreich.

e) Arbeiten, die im Zuge eines akademischen Abschlusses erstellt wurden, wie Dissertationen, Diplom- oder Masterarbeiten.

f) Es werden nur Arbeiten berücksichtigt, die in den letzten drei Jahren vor dem jeweiligen Ausschreibungstermin abgeschlossen wurden.

ludo_hartmann_w

Ludo Moritz Hartmann (1865–1924)

habilitierte sich mit 24 Jahren an der Wiener Universität, an der er erst nach dem Ersten Weltkrieg, wenige Jahre vor seinem  Ableben, eine Professur erhielt. Als Historiker nahm  der Schüler von Theodor Mommsen eine moderne, seiner Zeit vorauseilende, Position ein. Die größten Verdienste von Hartmann, der nach dem  Ersten Weltkrieg erster österreichischer Gesandter in  Berlin war, liegen auf dem Gebiet der Volksbildung. Auf seine Anregung wurden 1890 erstmals Vorträge zu „Unterrichtscursen“ zusammengefasst. Er war maßgeblich an der 1895 erfolgten Grüdung der „Volkstümlichen Universitätsvorträge“ beteiligt. In dem 1900 gegründeten Frauenbildungsverein Athenäum war Hartmann stellvertretender Obmann. Sein eigentliches volksbildnerisches Tätigkeitsgebiet war jedoch die Volkshochschule Volksheim Ottakring, deren Gründung 1901 auf Hartmanns und Emil Reichs  Initiative erfolgte. 1905 erhielt das Volksheim das erste Abend-Volkshochschulgebäude Europas. In den 1920er-Jahren hat die wissenschaftliche Bildungsarbeit mit und für Laien einen international vielbeachteten Höhepunkt erreicht. Hartmann bekleidete bis zu seinem frühzeitigen Tod die Funktion eines stellvertretenden Obmannes des Volksheims Ottakring.

Quelle: http://www.adulteducation.at/de/historiografie/personen/67/ 

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Zurück nach oben