Medien- und Demokratiebildung im Bürger*innenrat Medien und Demokratie

Was muss sich ändern, damit Medien die Demokratie bestmöglich unterstützen? Mit dieser Frage haben sich die „Bürger*innenräte Medien und Demokratie“ im Frühjahr 2025 in Österreich, Irland, Slowenien und Tschechien im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts MeDeMAP auseinandergesetzt. In einem ko-kreativen Prozess haben die teilnehmenden Bürger*innen in den einzelnen Ländern über ihre Vorstellungen und Ansprüche an Medien und Demokratie diskutiert und gemeinsam eine Reihe von Resolutionen erarbeitet und beschlossen. Das Community Medien Institut COMMIT, das für die Konzeption und Koordination der europäischen Bürger*innenräte und für die Ausrichtung des Bürger*innenrats in Österreich verantwortlich war, beleuchtet im folgenden Artikel die Momente des Lernens, die im Prozess der demokratischen Partizipation und Politikgestaltung in den Bürger*innenräten stattfanden, und fragt, was die politische Erwachsenenbildung aus den Erfahrungen des Bürger*innenrats Medien und Demokratie lernen kann.

Medien und Demokratie – ein umkämpftes Feld

Spätestens seit der Corona Pandemie wurde vielen Menschen bewusst, wie verletzlich und unsicher unsere Demokratien aufgestellt sind. Die Qualität von Demokratie ist nach Erhebungen von International IDEA (2024) seit Jahren am Rückgang. In den USA haben die Bilder mit den Tech-Milliardären in der ersten Reihe bei der Inaugurationsfeier von Präsident Trump die Verbindung zwischen Big Tech und einem autoritären Präsidenten mehr als deutlich sichtbar gemacht. Aber auch in Europa wächst die Zahl jener Länder, die wie Österreich nur mehr als Wahldemokratie oder wie Ungarn als Wahlautokratie im jährlichen V-Dem Bericht der Universität Göteborg aufscheinen (Nord et al.: 2025). Die Autor*innen halten darin fest, dass es auch für Europa keine Anzeichen gibt, die für einen Rückgang der Autokratisierung sprechen würden. Auch nach den Ergebnissen des Demokratie Monitors 2024 des Foresight Instituts (Foresight Research Hofinger GmbH: 2024) ist die Zufriedenheit mit der Demokratie in Österreich ernüchternd. Während die Zustimmung zur Frage, ob das politische System in Österreich sehr gut oder ziemlich gut funktioniert, nach einem Tiefpunkt in 2022 von 34 Prozent nun wieder auf 43 Prozent gestiegen ist, fühlen sich derzeit nur 36 Prozent der Befragten im Parlament gut vertreten, 2018 waren es noch 61 Prozent. Tamara Ehs (2025, S. 17) betont in diesem Zusammenhang, dass es heute vor allem auch darum gehen muss, Demokratie weiter zu denken.

Die Medien spielen in modernen Demokratien eine grundlegende Rolle, da sie nicht nur Informationen verbreiten, sondern auch die Bedingungen prägen, unter denen Sichtbarkeit, Legitimität und Teilhabe entstehen. Sie beeinflussen, welche Themen verstärkt behandelt werden, welche Akteur*innen Anerkennung finden und welche Formen des bürgerschaftlichen Engagements gefördert oder marginalisiert werden. Folglich geht ihre Funktion über eine unterstützende Infrastruktur hinaus und sie sind ein integraler Bestandteil des demokratischen Diskurses.

Nico Carpentier und Jeffrey Wimmer (2025) haben sich mit der komplexen Beziehung zwischen Medien und Demokratie auseinandergesetzt und liefern einen hilfreichen normativen Horizont für den europäischen Kontext. Sie konzeptualisieren Medien als Assemblagen, die technologische Infrastrukturen, Institutionen, wirtschaftliche Ressourcen und diskursive Praktiken integrieren. Innerhalb dieses Rahmens wird von den Medien erwartet, dass sie folgende fünf demokratischen Funktionen erfüllen: die Bereitstellung pluralistischer und zuverlässiger Informationen, die Überwachung der Mächtigen, die Bereitstellung von Foren für Dialog und kontroverse Debatten, die Widerspiegelung der sozialen Vielfalt und die Ermöglichung einer aktiven Bürgerbeteiligung.

Die Verwirklichung dieser Funktionen hängt von materiellen und kulturellen Bedingungen ab. Darunter fallen die wirtschaftliche Nachhaltigkeit von Medien, der Schutz der redaktionellen Unabhängigkeit, die breite Verankerung von Bürger- und Digitalkompetenz sowie von regulatorischen Rahmenbedingungen, die Medienvielfalt und Diversität von Inhalten gewährleisten. Als Bedrohungen für die demokratische Leistungsfähigkeit der Medien gelten die monopolistische Kontrolle der Tech-Plattformen, wachsende Medienkonzentration, das sinkende Vertrauen der Öffentlichkeit und die symbolische Ausgrenzung marginalisierter Stimmen.

Angesichts dieser Herausforderungen für Medien und Demokratie benötigt es mehr Möglichkeiten der aktiven Beteiligung und Mitgestaltung für Bürger*innen sowie neue Ansätze der Medien- und Demokratiebildung. Ein spannendes Best-Practice-Beispiel dafür bietet der „Bürger*innenrat Medien und Demokratie“.

Medien & Demokratie – Bürger*innenräte als gelebte Demokratie

Bürger*innenräte haben in europäischen Ländern in den letzten Jahren zu sehr unterschiedlichen Themen gearbeitet und wichtige Beiträge zur Politikgestaltung geliefert (vgl. Monnot et al. 2024). Bürger*innenräte (im Englischen als „citizen assemblies“ oder „citizen parliaments“ bezeichnet) sind ein Instrument demokratischer Beteiligung und Mitgestaltung, das Bürger*innen mehr Gehör in der Demokratie verschaffen will. Bürger*innen setzen sich mit ausgewählten politischen Themen auseinander und formulieren Ideen, Empfehlungen und Forderungen, die zur Verbesserung der Gesellschaft und der Demokratie beitragen sollen.

Das europäische Forschungsprojekt MeDeMAP – „Mapping Media for Future Democracies“ (2023–2026)1 setzt sich mit der zentralen Bedeutung von Medien für die Demokratie auseinander und bot erstmals den Rahmen zur Abhaltung von „Bürger*innenräten Medien und Demokratie“, um die Ansprüche von Bürger*innen an Medien, aber auch an die Demokratie selbst zu verhandeln und am Ende Forderungen und Anregungen in der Form von Resolutionen zu verabschieden. Die Bürger*innenräte tagten im Frühjahr 2025 gleichzeitig in vier europäischen Ländern – in Irland, Österreich, Slowenien und der Tschechischen Republik.

Das Design und die Realisierung der Bürger*innenräte im Forschungsprojekt MeDeMAP folgten dem Prinzip von Participatory Action Research (PAR). Die Anwendung eines PAR-Ansatzes bedeutet, dass die beteiligten Bürger*innen im Bürger*innenrat einen zirkulären Prozess des Lernens, der Reflexion und der ko-kreativen Entwicklung von Resolutionen durchlaufen (Monnot et al.: 2024, S. 11).

In jedem der vier Länder umfasste der Bürger*innenrat eine diverse Gruppe von zwanzig Personen im Alter von 18 bis 80+ Jahren mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Hintergründen und Biografien, die durch einen zweistufigen Bewerbungsprozess ausgewählt wurden. Die Bürger*innenräte traten im Zeitraum von März bis Mai 2025 an vier Samstagen zusammen und berieten sich jeweils zu einem spezifischen Tagesschwerpunkt. Am ersten Tag stand die Einführung in das Zusammenspiel von Medien und Demokratie im Mittelpunkt. Danach ging es um Einblicke in Mediensysteme und die Medienregulierung, im Weiteren um Partizipation in und durch Medien sowie zuletzt um gesellschaftliche Repräsentation in den Medien.

Das Aushandeln der Spielregeln für ihre Arbeitsweise und die Form sowie die Regeln der Beschlussfassungen lagen bei den Bürger*innen selbst. Unterstützt wurden sie jeweils von einem professionellen Moderations- und Organisationsteam nach den Prinzipien des „Art of Hosting“.2 Im Ablauf der Beratungstage stand am Anfang jeweils die „Lernphase“ mit Expert*innen, gefolgt von abwechselnden Phasen der Deliberation und Beratung in Kleingruppen zur Formulierung von Themen und Vorschlägen (siehe Abb. 1) sowie der Präsentation und Diskussion im Plenum und am Ende des Tages die Beschlussphase der gemeinsam entwickelten Resolutionen. Alle Bürger*innenräte formulierten und beschlossen über die vier Sitzungen hinweg jeweils eine Liste von 20 – 50 Anregungen und Forderungen, die sich an die Politiker*innen, an die Medien, an Bildungsverantwortliche, aber auch an die Gesellschaft richten.3

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Abb. 1: Die Kleingruppen-Arbeit im Bürger*innenrat „Medien und Demokratie in Österreich“
Foto: COMMIT

Lernen im Bürger*innenrat „Medien und Demokratie“

Für die Bürgerrät*innen war die Teilnahme am Bürger*innenrat „Medien und Demokratie“ eine spannende und lehrreiche Erfahrung, wie sie in Feedbackbögen, gemeinsamen Reflexionsrunden sowie in Interviews nach Abschluss des Bürger*innenrats zum Ausdruck brachten. Die Teilnehmer*innen kamen nicht primär in den Bürger*innenrat, um etwas zu lernen, sondern um sich an einem demokratischen Prozess der Politikgestaltung zu beteiligen und einen eigenen Beitrag zum Themenfeld zu leisten. In diesem Beteiligungs- und Gestaltungsprozess fand Lernen zugleich auf mehreren Ebenen statt – sowohl intentional als Teil der eingeplanten „Lernphase“ an jedem der vier Sitzungstage als auch nebenbei durch das Erleben und Mitgestalten des gesamten demokratischen Prozesses im Bürger*innenrat.

Die Lernphase im Bürger*innenrat hatte den Hauptzweck, die diverse Gruppe an Teilnehmer*innen, die sehr unterschiedliche Bildungshintergründe und Vorwissen aufwiesen, auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen und sie dazu zu befähigen, gemeinsam Vorschläge und Forderungen zu entwickeln. Die Lernphase beinhaltete zum einen Schulungsvideos, die innerhalb des MeDeMAP-Forschungsprojekts entwickelt worden waren, und zum anderen Inputs von Expert*innen aus der Wissenschaft und der Medienpraxis vor Ort (siehe Abb. 2). Diese Fachinputs sollten unterschiedliche Perspektiven auf das diskutierte Thema eröffnen, Praxisbeispiele aus dem nationalen Kontext bringen und den Bürger*innen Anregungen für ihre anschließende Diskussion bieten.

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Abb. 2: Lernphase im Bürger*innenrat: Als Experte führte in Österreich u. a. Josef Trappel von der Universität Salzburg in das Thema „Medien und Demokratie“ ein
Foto: COMMIT

Um eine vergleichbare Grundlage für alle vier europäischen Bürger*innenräte zu gewährleisten, baute die Lernphase auf einer gemeinsamen Definition von Lernzielen bzw. Lernergebnissen auf. Die Lernergebnisse für die vier Sitzungen der Bürger*innenräten lauteten:

  • Tag 1 – Medien und Demokratie: Die TN sind in der Lage, darüber zu reflektieren, wie Medien heutzutage ihre demokratischen Aufgaben erfüllen und wie ihre demokratiefördernde Funktion gestärkt werden kann, um darauf aufbauend Vorschläge für Resolutionen zu entwickeln.
  • Tag 2 – Mediensysteme und Medienregulierung: Die TN sind in der Lage, darüber zu reflektieren, wie das Mediensystem durch Regulierung und wirtschaftliche Strukturen geprägt ist, und können Vorschläge zur Unterstützung einer demokratiefördernden Regulierung entwickeln.
  • Tag 3 – Partizipation in und durch die Medien: Die TN sind in der Lage, darüber zu reflektieren, wie Partizipation in und durch Medien funktioniert, wie sie eingeschränkt wird und wie Medien eine Rolle beim Schutz und der Entwicklung demokratiefördernder Partizipation spielen könnten.
  • Tag 4 – Repräsentation in den Medien: Die TN sind in der Lage, darüber zu reflektieren, wie Repräsentationen Informationen gestalten und wie Medien eine inkludierende Rolle spielen könnten, anstatt Ausgrenzung zu begünstigen, und können Vorschläge zur Unterstützung von Vielfalt und Komplexität entwickeln.

Aus den Rückmeldungen der Bürger*innen am Ende der vier Sitzungstage bestätigte sich, dass diese Lernziele erreicht werden konnten und dass sich die Teilnehmer*innen ihrer Aussage nach aus den Fachinputs viel neues Wissen aneignen konnten. Zugleich meldeten viele Teilnehmer*innen zurück, dass sie gerne noch mehr Zeit zum Austausch mit den Expert*innen gehabt hätten und dass sie es als herausfordernd empfanden, nach der begrenzten Lernzeit selbst Resolutionen zu entwickeln.

Neben der Befähigung zur gemeinsamen Entwicklung von Resolutionen, konnten die Teilnehmer*innen auch für ihren Alltag einiges aus den Inputs und dem Austausch im Bürger*innenrat mitnehmen. So sprachen mehrere Teilnehmer*innen von einer stärkeren Sensibilisierung bzw. einem „geschärften Bewusstsein“ in der Mediennutzung als konkretes Lernergebnis, das sich in ihrem Alltag sowohl in ihrer Medienwahl als auch in der Art, wie sie Medien konsumiert, zeigt: „Jedes Mal, wenn ich eine ZIB schaue, wenn ich irgendein Magazin schaue oder irgendwas lese und höre zu Medien, dann ist es auch ein anderes Bewusstsein. Und teilweise konsumiert man oder suche ich mir die Medien jetzt quasi auch bewusster aus,“ drückte es ein Teilnehmer in einem Interview einige Wochen nach der letzten Sitzung des österreichischen Bürger*innenrats aus.

Am stärksten betonten die Teilnehmer*innen am Ende des Bürger*innenrats die Bedeutung ihrer Erfahrung, dass durch das Respektieren anderer Meinungen und Bedürfnisse, sowie durch eine Haltung der Neugier, andere Perspektiven zu verstehen und gemeinsame Antworten zu formulieren und abzustimmen, Verständigung und Zusammenarbeit über Meinungsunterschiede hinweg möglich ist: „Für mich hat sich bestätigt in den Gesprächen mit euch allen beim Ausarbeiten von Resolutionen, dass es wichtig ist, verschiedene Perspektiven zu beleuchten und dann eben auch einen Konsens zu finden in demokratischer Weise,“ brachte es ein Teilnehmer des österreichischen Bürger*innenrats am Ende des letzten Sitzungstages auf den Punkt.

Damit leistet der Bürger*innenrat einen wichtigen Beitrag zu Demokratiebildung. In den Diskussionen im Bürger*innenrat kam die Sprache immer wieder auf die Dringlichkeit der „Ent-Bubbelung“, dem Aufbrechen der „Blasen“, in denen sich immer mehr Menschen bewegen und so nicht mehr bereit sind, sich mit anderen Positionen oder Meinungen konstruktiv auseinanderzusetzen. Der Bürger*innenrat selbst war ein gutes Beispiel dafür, dass das nicht nur möglich ist, sondern auch spannend und motivierend sein kann.

Bürger*innenräte als Lernform – Potenziale für die Erwachsenenbildung

Der Prozess und die Ergebnisse der Bürger*innenräte Medien und Demokratie werden derzeit wissenschaftlich ausgewertet und bis Februar 2026 u. a. im Bericht „Future Roadmap for European media and democracy“ dokumentiert und in Policy Papers sowie Broschüren für ein akademisches Publikum als auch für Stakeholder aus Politik, Medien und Bildung aufbereitet. Daneben stellt COMMIT bereits Überlegungen an, das Format der Bürger*innenräte in gekürzter Form als Lernmethode für die Erwachsenenbildung zu adaptieren.

Das Potenzial des Formats Bürger*innenrat als Lernform für die politische Erwachsenenbildung zeigte sich bereits an den Rückmeldungen der Teilnehmenden. Es liegt nahe, Parallelen zu Jana Trumans Analyse zum Lernen durch Partizipation in Bürgerinitiativen zu ziehen (Trumann: 2013, S. 272). Trumann kam zum Schluss, dass Bürgerinitiativen einen Lern-Handlungsraum bieten, der als Türöffner für politische Partizipation und Bildung betrachtet werden kann, weil es in diesem Setting auch zur Aufhebung der Grenze zwischen politischen Lai*innen und Expert*innen kommt. Die Bürger*innenräte „Medien und Demokratie“ haben aber auch einen transformativen Anspruch eingelöst, weil sie mit ihren Resolutionen die Grenzen dessen gesprengt haben, was allgemein als politisch machbar gilt.

Die folgende Rückmeldung einer Teilnehmerin des österreichischen Bürger*innenrats Medien und Demokratie am Ende des letzten Tages kann Lust machen, das große Potential des Bürger*innenrats-Formates stärker und öfter für eine produktive und motivierende Lern- und Beteiligungserfahrung zu nutzen: „Als ich mir die Beschreibung durchgelesen habe vom Bürgerrat, dachte ich mir: Ah, das klingt interessant, das ist so mein Themenfeld. Aber dass ich auch wirklich so viel bei jeder Sitzung, so viel Neues dazulerne, so viele tolle Gespräche führe, so viele tolle Menschen kennenlerne, also das habe ich mir echt nicht erwartet. Also ich bin auch positiv überrascht. Und ich glaube, ich werde noch lange Zeit an diese Zeit denken.“

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Abb. 3: Die Teilnehmer*innen konnten im Bürger*innenrat Demokratie hautnah erleben und viel lernen.
Foto: COMMIT

Informationen zum Projekt

Die Konzeption und Umsetzung des Bürger*innenrats „Medien und Demokratie“ erfolgte im Rahmen des Horizon Europe Projekts „Mapping Media for Future Democracies“ (MeDeMAP) mit Unterstützung der Europäischen Kommission. Für die Konzeption und Koordination der Bürger*innenräte war COMMIT – Community Medien Institut in Wien, Österreich verantwortlich. Die Partner*innen waren das Friedensinstitut in Ljubljana, Slowenien, die Karls-Universität in Prag, Tschechien, und das Mary Immaculate College in Limerick, Irland.
Das Gesamtprojekt MeDeMAP wird von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) koordiniert. Für die Unterstützung der Veranstaltung in Österreich danken wir der VHS-Wien, der MA20, der Erste Stiftung, dem Europäischen Bürger*innenforum und der RTR.
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1   Siehe die Projektwebseite unter www.medemap.eu.

2   Im Bürger*innenrat Medien und Demokratie in Österreich leitete Ruth Picker das Moderationsteam und wurde von Markus Götsch und Rupert Roniger und dem Team von COMMIT unterstützt.

3   Einblicke in den Prozess der vier europäischen Bürger*innenräte bietet eine Serie von Blogartikeln auf https://medemap.commit.at/. Dort verlinkt sind auch die nationalen Berichte zu den verabschiedeten Resolutionen der vier Länder.

Literaturverzeichnis

Carpentier, Nico & Wimmer, Jeffrey (2024): Democracy and Media in Europe. A Discoursive-Material Approach. London: Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003485438 [4.10.2025].

Ehs, Tamara (2025): Verteidigung der Demokratie. Ein Essay über die Versuchungen der Autokratie und die Versprechen der Demokratie. Wien: ÖGB-Verlag

International IDEA (2024): The Global State of Democracy 2024: Strengthening the Legitimacy of Elections in a Time of Radical Uncertainty. Stockholm: International Institute for Democracy and Electoral Assistance. Verfügbar unter: https://www.idea.int/gsod/2024/ [6.10.2025].

Monnot, Laurence, Peissl, Helmut, Sedlaczek, Andrea, Day, Rosemary, Hroch, Miloš & Petković, Brankica (2024): Research Report on Successful Practice of Policy Development with Citizens’ Parliaments in Europe. Deliverable 6.1, MeDeMAP – Mapping Media for Future Democracies. Verfügbar unter: https://www.medemap.eu/wp-content/uploads/2025/01/MeDeMAP-Deliverable-6.1_V1.0.pdf [6.10.2025].

Nord, Marina, Altman, David, Angiolillo, Fabio Tiago Fernandes, Good God, Ana & Lindberg, Staffan I. (2025): Democracy Report 2025. 25 Years of Autocratization – Democracy Trumped? Gothenburg: University of Gothenburg/V-Dem Institute. Verfügbar unter: https://www.v-dem.net/documents/60/V-dem-dr__2025_lowres.pdf [6.10.2025].

Foresight Research Hofinger Gmbh (2024): Demokratie Monitor 2024. Erste Ergebnisse, Pressekonferenz am 18.12.2024. Verfügbar unter: https://www.foresight.at/fileadmin/user_upload/pdf/2024_FORESIGHT-Presseunterlage-DM24.pdf [4.10.2025].

Trumann, Jana (2013): Lernen in Bewegung(en). Politische Partizipation und Bildung in Bürgerinitiativen. Bielefeld: transcript Verlag.

Peissl, Helmut und Sedlaczek, Andrea (2025): Medien- und Demokratiebildung im Bürger*innenrat Medien und Demokratie. In: Die Österreichische Volkshochschule. Magazin für Erwachsenenbildung. Herbst/Winter 2025, Heft 285/76. Jg., Wien. Druck-Version: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Wien.

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