Vulnerabilität, Demokratie und Erwachsenenbildung
Vulnerabilität kann als Ausdruck der sozialen Bedingtheit individuellen Lebens verstanden werden (vgl. Bünger: 2022, S. 43). Diese erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen in marginalisierten Lebenslagen beim Auftreten sozialer oder privater Veränderungen von negativen Folgen betroffen sind.
Junge Erwachsene mit Migrationsbiografie, z. B. Vertriebene, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Asylwerber*innen oder Jugendliche aus Ländern der EU, die in Österreich neue Perspektiven suchen, sind besonders vulnerabel. Ohne sicheren Aufenthaltsstatus und Zugang zum Arbeitsmarkt, vielfach ohne abgeschlossene Pflichtschule und ohne Familie und Freunde, dafür nicht selten durch Traumata belastet, befinden sie sich in einer Lebenslage, in der ihre Interessen und Kompetenzen nur geringe Anerkennung erfahren. So bleiben sie u. a. von demokratischen Prozessen wie Wahlen nicht nur direkt, sondern durch eine fehlende demokratische Repräsentation auch indirekt ausgeschlossen. Bereits kleine Veränderungen können daher gravierende Auswirkungen auf ihre Lebensrealitäten haben (z. B. Kukovetz: 2017); beispielsweise, wenn Finanzmittel für Basisbildung gestrichen werden, so wie es die Steiermärkische Landesregierung 2025 getan hat.
Ergebnisse des Demokratie-Monitors legen nahe, dass sich Lebensrealitäten junger Erwachsener zwischen 16 und 26 Jahren stark in ihrer Wahrnehmung demokratischer Teilhabe niederschlagen. Viele fühlen sich durch Institutionen wie z. B. das Parlament nicht repräsentiert, haben durch soziale Medien aber niederschwelligen Zugang zu politisch relevanten Informationen. Dies leistet einer kritischen Haltung gegenüber Institutionen, aber auch einer geringen gesellschaftlichen Selbstwirksamkeit Vorschub. Demokratiebildung erachten sie als Notwendigkeit und die Schule als Ort dementsprechender Wissensaneignung und Teilhabemöglichkeiten (vgl. Zandonella & Bohrn: 2026, S. 39 f.). Für vulnerable junge Erwachsene mit Migrationsbiografie bleibt die Schule als Ort für Demokratiebildung oft verschlossen, doch auch sie brauchen Angebote, um sich Wissen für demokratische Teilhabe aneignen und Selbstwirksamkeit erfahren zu können.
Vor diesem Hintergrund setzte die Urania Steiermark in Graz 2025 das Angebot „Teilhabe durch Sprache und Demokratie“ um. Evaluiert wurde es von Forschenden am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz. Das Angebot wurde für junge Erwachsene mit Migrationsbiografie zwischen 15 und 23 Jahren konzipiert und zielte darauf ab, beim Erwerb der deutschen Sprache sowie der Berufsorientierung zu unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe durch Demokratiebildung erfahrbar zu machen.
Zur Gestaltung von Demokratiebildung
Pädagogische Kontexte sind ein Spielfeld für unterschiedliche Ansätze der Demokratiebildung (vgl. Köck & Tafner: 2017, Zeuner: 2017). Gemeinsam ist vielen Ansätzen die Förderung von Kritik- und Urteilsfähigkeit sowie die Entwicklung von Mündigkeit. Die Erwachsenenbildung beansprucht dabei in wesentlich stärkerem Ausmaß als schulische Demokratiebildung die Subjekt- und Lebensweltorientierung als Kernelemente emanzipatorischer Bildungsarbeit.
Erfahrungen von Teilnehmenden markieren dabei den Ausgangspunkt für die Konstruktion von Wissen. Eine noch deutlichere Verschiebung von der Wissensvermittlung zum aktiven Handeln als Modus des Lernens wird in der Arbeit mit Personen mit Migrationsbiografie vorgenommen, zum Beispiel durch Ansätze wie „living labs“ (vgl. Kukovetz, Sprung & Wlasak: 2022).
Insgesamt spannt die von Himmelmann (2022, S. 50) vorgelegte Trias von Demokratie als Herrschafts-, Gesellschafts- und Lebensform einen Rahmen auf, der für die inhaltliche Gestaltung geeignet ist (vgl. Bisovsky: 2024, S. 18 f.). Er ermöglicht die Loslösung von einem engen, auf politische Institutionen beschränkten Demokratieverständnis und die Öffnung hin zu der von Negt (2010) geprägten Vorstellung von Demokratie als Lebensform, die konstant neu erlernt werden muss. Der Modus von Demokratiebildung lässt sich demnach in dreifacher Hinsicht (vgl. Kenner & Lange: 2025) bestimmen als:
1. Bildung über die Demokratie. Aufgabe ist die Auseinandersetzung mit den formellen wie informellen Rahmenbedingungen demokratischer Entscheidungsprozesse (z. B. Wahlen, Parlament, Parteien) sowie von Rechtsansprüchen und Teilhabemöglichkeiten.
2. Bildung und das Demokratische als Fundament des Zusammenlebens. Minderheitenschutz, Pluralität, Gleichberechtigung oder Solidarität dienen als Orientierungsmarken, um Gesellschaften auf ihren Zustand hin zu befragen und Optionen der Demokratisierung zu bearbeiten.
3. Bildung als Demokratisierung. Im Zentrum steht die Befähigung zum Verstehen gesellschaftlicher Bedingungen und zum Handeln in Bezug auf demokratisches Zusammenleben, z. B. in ehrenamtlicher Tätigkeit, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft.
Angebote zu „Bildung über Demokratie“ und solche, die sich demokratischen Prinzipien widmen, sind in Programmen vieler öffentlicher Erwachsenenbildungsorganisationen enthalten. Sie werden mit deren personellen Ressourcen umgesetzt. Bildung als Demokratisierung erfordert darüber hinaus jedoch, dass zivilgesellschaftliche Organisationen in der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten miteinbezogen werden (vgl. Bisovsky: 2024, S. 20). Dieser Einbezug war zentrales Merkmal des Projekts der Urania Steiermark.
Menschenrechte und inter-organisationale Kooperation in Graz
Graz war die erste „Menschenrechtsstadt“ Europas. 2001 wurden eine eigene Menschenrechtserklärung und ein Menschenrechtsbeirat ins Leben gerufen. Damit bekannte sich die Stadt dazu, Menschenrechte nicht nur abstrakt zu verstehen, sondern auch im Alltagsleben der Grazer Bevölkerung zugänglich zu machen (Gemeinderat Stadt Graz: 2001, S. 1).
Fundamental dafür ist eine lebendige Landschaft zivilgesellschaftlicher Organisationen. Diese arbeiten daran, den Menschenrechten u. a. durch Demokratiebildung Ausdruck zu verleihen. Dennoch haben gerade junge Erwachsene mit Migrationsbiografie unzureichenden Zugang zu Bildung, die sie sprachlich, beruflich und als Bürger*innen auf ein selbstbestimmtes Leben in Österreich vorbereitet. Hier setzte die Urania Steiermark mit dem Projekt „Teilhabe durch Sprache und Demokratie“ an.
Die Urania Steiermark wurde 1919 gegründet und ist seit jeher den Werten der Aufklärung, der Demokratie und des Pluralismus verpflichtet. Orientiert am kritischen Humanismus, einer durchdachten Vielfalt und der kulturellen Bildung wird ein breites Programm umgesetzt. Seit gut einem Jahrzehnt umfasst es auch Angebote für junge Erwachsene mit Migrationsbiografie, z. B. Basisbildung nach Level-Up. Dabei wird darauf hingearbeitet, dass Teilnehmende das Gelernte im persönlichen und gesellschaftlichen Lebenszusammenhang für gelungene gesellschaftliche Teilhabe und Lebensgestaltung anwenden können (vgl. Urania Steiermark: 2025).
Mit dem Angebot „Teilhabe durch Sprache und Demokratie“ wurde in zweifacher Hinsicht ein neuer Zugang gewählt. Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Informations-/Kommunikationstechnologien (IKT) und Berufsorientierung (BO) wurden mit dem Lernfeld Demokratie durch ein übergreifendes didaktisches Konzept verbunden. Was bedeutet Demokratie in Österreich? Welche Rechte, Pflichten und Teilhabemöglichkeiten gibt es am Arbeitsmarkt, im Bildungssystem und im öffentlichen Raum? Wie betrifft mich Demokratie? Fragen wie diese wurden thematisiert, um Teilhabe nicht als instrumentelle Arbeitsmarktorientierung, sondern durch eine ganzheitliche Lebensweltorientierung zu fördern.
Um dies zu ermöglichen, wurden lokale NGOs, Bildungseinrichtungen und städtische Initiativen aus dem Umfeld des Menschenrechtsbeirats durch eine interorganisationale Kooperation eingebunden. Zu den Organisationen gehörten beispielsweise das Friedensbüro Graz, das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, das Afro-Asiatische Institut, die Antidiskriminierungsstelle Steiermark oder Granatapfel Kulturvermittlung. Gefördert wurde das Angebot durch das vormalige Bildungsministerium im Rahmen des Erwachsenenbildungs-Fördergesetzes.
Angebotsstruktur und Erfolge der Teilnehmenden
Das Angebot war in drei Module mit je 150 Unterrichtseinheiten gegliedert, die geblockt montags bis freitags stattfanden. 90 Unterrichtseinheiten waren eingeplant für DaZ, 15 für BO, 15 für IKT und 30 für Demokratie. Die Teilnehmenden wurden an einem Informationstag mit einem Einstufungstest ausgewählt. Dies war erforderlich, um sprachliche Fertigkeiten zu erfassen (mindestens A2).
Gab es im ersten Modul (Februar bis April) mit 32 Teilnehmenden einen hohen Zulauf, zeigte sich, dass die Verlängerung der Basisbildungsförderung über die Schiene Zukunft.Bildung.Steiermark für Umstiege sorgte. 15 Teilnehmende traten in das zweite Modul über (Apr.-Jun.), indem die Teilnehmendenzahl mit 22 Personen geringer war. Das dritte Modul (Sep.-Nov.) verzeichnete mit 37 Teilnehmenden einen deutlichen Anstieg. Das war darauf zurückzuführen, dass die Förderung durch „Zukunft.Bildung.Steiermark“ beendet wurde und Basisbildungs-Teilnehmende nach weiterführenden Bildungsangeboten suchten.
Im Bereich DaZ wurde die Aneignung von sprachlichen Fertigkeiten in Orientierung am „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ verfolgt. Regelmäßige Mitarbeitskontrollen und Lernstoffprüfungen sicherten den Lernfortschritt. Dieser war von zentraler Bedeutung, denn für die Teilnehmenden war klar, dass Sprache ihr Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe ist. Im Lernfeld IKT wurden grundlegende EDV-Kenntnisse vermittelt, die im Feld der BO fächerübergreifend genutzt wurden. Hier erhielten die Teilnehmenden einen strukturierten Überblick über die Berufs- und Bildungslandschaft in Österreich und arbeiteten praxisnah an Lebensläufen und Bewerbungsschreiben.
Bei konkret sichtbaren Ergebnissen konnten mehrere Erfolge verzeichnet werden. Es wurden drei Praktika und zwei Teilnehmende bei der Aufnahme eines Dienstverhältnisses begleitet. Zahlreiche Teilnehmende konnten Prüfungen des Österreichischen Sprachdiploms Deutsch (ÖSD) auf den Niveaus A2, B1 und B2 (mündlich) positiv ablegen. Drei Teilnehmende traten in die Vorbereitung auf den Pflichtschulabschluss über.
Das Lernfeld Demokratie erstreckte sich einerseits quer zu den anderen Lernfeldern und wurde dort thematisiert, zum Beispiel durch die Wahl einer Gruppenvertretung als Äquivalent einer Klassensprecher*innenwahl. Zum anderen wurden Expert*innen der kooperierenden Organisationen eingeladen, thematische Workshops abzuhalten. Insgesamt fanden zwölf Workshops statt (siehe Tabelle 1).
Tab. 1. Überblick über die Workshop-Themen
Formen der Demokratie
Friedliches Zusammenleben
Gesellschaftliche Diversität
Interreligiöser Dialog
Menschenrechte allgemein (2x)
Ernährungssouveränität
Interreligiöses Zusammenleben
Zivilgesellschaftliches Engagement
Medienfreiheit
Diskriminierung im Alltag (2x)
Einblicke in die Demokratie-Workshops
Durch eine Analyse von Interviews mit 13 Expert*innen aus NGOs wurden im Zuge der Evaluation drei Typen an Bildungsformaten herausgearbeitet (vgl. Assinger & Söllradl: 2026).
Vermittlungsbasierte Formate zeichneten sich durch Settings mit klarer Rollenverteilung zwischen Expert*innen und Teilnehmenden aus. Formate dieses Typs wurden zu Themen wie Menschenrechte, Kennzeichen von Demokratien, Mediennutzung und Diskriminierung eingesetzt. Ziel war es, Rechte, Pflichten und Teilhabemöglichkeiten erkennen, verstehen und nutzen zu können. Es bestanden somit Bezüge zur Demokratie als Herrschaftsform und der Bildung über Demokratie. Ausgestaltet wurden die Formate durch den Einsatz von Materialien, die der Präsentation von wissenschaftlich akzeptiertem Wissen dienten, wie Präsentationsfolien, Kurzfilme, Grafiken und Bilder. Expert*innen kombinierten thematische Inputs mit Fragerunden, Diskussionen, kleinen Gruppenarbeiten oder digitalen Quizzes. Die interaktiven Elemente dienten primär dazu, das Gelernte zu wiederholen und zu festigen.
Erfahrungsbasierte Formate gingen über die Vermittlungssituation einer Expert*innen-Lernenden-Interaktion hinaus und spiegelten ein Verständnis von Demokratie als Gesellschaftsform und einen Bezug zu Prinzipien des demokratischen Miteinanders wider. Die Formate waren zum einen außerhalb der Urania Steiermark angesiedelt. Ziel war es, durch Ortsveränderung, das Wahrnehmen von realen Umgebungen und das Durchspielen von realen Handlungssituationen (z. B. gemeinsamer Kauf eines neuen Feuerwehrautos) einen Lerneffekt zu erzielen, der sich mehr im konkreten situativen Handeln als im Verstehen von abstrakten Inhalten zeigen sollte. Zum anderen zielten Formate dieses Typs auf Demokratie-Erfahren „im Kleinen“ ab, vor allem in Gruppenarbeiten. So bekamen die Teilnehmenden beispielsweise im Workshop zum nachbarschaftlichen Zusammenleben die Aufgabe, sich in Kleingruppen darauf zu einigen, wie ein rohes Ei verpackt werden muss, damit es aus dem ersten Stock geworfen werden kann, ohne zu zerbrechen. Mit dieser Aufgabe und der anschließenden Reflexion in der Großgruppe sollten demokratisch relevante Aspekte wie Gruppendynamiken, Hierarchien, Aushandlungs- und Entscheidungsfindungsprozesse sowie die Kommunikation untereinander thematisiert werden.
Selbstreflexive Formate wurden als Ergänzung erfahrungsbasierter Formate eingesetzt. Es ging darum, das Verstehen des eigenen Denkens und Handelns bzw. der eigenen Handlungsspielräume zu fördern. Dabei wurden Bezüge zu Demokratie als Gesellschafts- wie auch als Lebensform sowie korrespondierend auch zu Modi der Bildung zu demokratischen Prinzipien und der Demokratisierung hergestellt. Zwei Beispiele zeigen das. Beim Workshop zu Ernährungssouveränität wurden in Experimenten Soft-Drinks hergestellt, verkostet sowie der tägliche Konsum, die industrielle Produktion und der ungleiche Zugang zu Lebensmitteln besprochen. Damit sollten Teilnehmende für einen eigenverantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln sensibilisiert und ihre Einsicht in die demokratiepolitische Relevanz von Ernährung gestärkt werden. Im Fokus des Workshops zum interreligiösen Dialog stand das Begreifbar machen von subjektiven Erfahrungen und möglichen Widerständen anhand von kulturell oder religiös aufgeladenen Gegenständen. Diese sollten vorurteilsfrei betrachtet werden, sodass mögliche Widerstände in Reflexionsgesprächen aufgelöst oder, wenn zu tief verwurzelt, zumindest angesprochen werden konnten.
Ein Blick in die Zukunft
Inwiefern die Teilnehmenden des Angebots einen Lernerfolg für ihr Verständnis von und ihre Teilhabe an demokratischen Prozessen erzielt haben, lässt sich nur schwer einschätzen. Interviews mit Teilnehmenden legen jedoch nahe, dass demokratische Themen mit Bezug zu ihrer konkreten Lebensrealität wie Arbeit, Beruf und Ausbildung sowie erfahrungsbasierte und selbstreflexive Formate tendenziell besser wahrgenommen wurden. Ein Wunsch bestand darin, Lebensbereiche wie Freizeit, Freunde und Familie mehr in die Demokratiebildung aufzunehmen (vgl. Assinger & Söllradl: 2026, S. 22 ff.).
Sprachliche Kompetenzen, die ein Verständnis von – oft abstrakten – Prinzipien demokratischer Gesellschaften begünstigen, sowie der Lebensweltbezug in der Angebotsgestaltung können dabei als Dreh- und Angelpunkte für den Lernerfolg angesehen werden. Auf die Aneignung dieser Kompetenzen wurde viel Wert gelegt, genauso wie auf die Nähe zu alltäglichen Kommunikations- und Handlungsformen. Insgesamt zeigte sich somit, dass Demokratiebildung für die Adressat*innengruppe vulnerabler junger Erwachsener mit Migrationsbiografie möglich ist, jedoch gut ausgearbeitete Konzepte erfordert. Daran sollte in der Zukunft gearbeitet werden.
Drei Dinge, die dabei beachtet werden sollten, können aus der Evaluation abgeleitet werden: Bei interorganisationalen Kooperationen sollte beachtet werden, dass Demokratie-Expert*innen aus vielfältigen Kontexten kommen (z. B. Schulen, Universitäten, NGOs) und daher womöglich nur bedingt erwachsenenpädagogische Kompetenzen, vor allem in Bezug auf die Arbeit mit vulnerablen Teilnehmenden, mitbringen. Eine enge Kooperation ist daher empfehlenswert. Demokratiebildung umfasst eine große Bandbreite an inhaltlichen Bezügen zu Herrschafts-, Gesellschafts- und Lebensformen, weshalb es angebracht scheint, sich intensiv damit zu beschäftigen, welche Bezüge das Allgemeine im Besonderen der Lebenswelt von Teilnehmenden abbilden können. Es besteht ein dringender Bedarf an der Entwicklung von Methoden und Materialien, die im Hinblick auf Sozial- und Handlungsformen sowie inhaltlich und sprachlich dem entsprechen, was die Adressat*innengruppe braucht. Ein erster Schritt dahin wurde in Graz bereits getätigt (siehe Stadt Graz: 2026b), es bleibt aber weiterhin viel zu tun. //











Kommentare