Mögliche Auswirkungen von Vulnerabilität bei zukünftigen Erwachsenen

Begriffe wie Vulnerabilität, Resilienz oder psychische Erkrankungen finden vermehrt den Weg in unsere Alltagssprache. Um jedoch die Zusammenhänge, die hinter diesen Begriffen stecken, zu verstehen, ist eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Thematik erforderlich. Das Begreifen von Vulnerabilität gewinnt zunehmend an Relevanz, denn sie kann überall sichtbar werden, wo Menschen aufeinandertreffen. Der Ausdruck Vulnerabilität beschreibt die Verwundbarkeit der Seele und bildet das Gegenstück zur Resilienz (Höwler: 2020, S. 12). Ob ein Mensch vulnerabel oder resilient ist, hängt mit den vorhandenen Schutz- beziehungsweise Risikofaktoren, sowie den erlebten Erfahrungen zusammen. Diese Faktoren sind individuell, variieren in ihrer Intensität und sind wandelbar. Vor allem wirken sie von Anbeginn des Lebens auf einen Menschen ein und begleiten ihn zum Teil auch durch das gesamte Leben. Bereits Kinder und Jugendliche sind diesen Faktoren ausgesetzt. Überwiegen die Risikofaktoren, kann es schon in diesem frühen Alter zur Entwicklung einer psychischen Erkrankung oder einer substanzbezogenen Störung kommen. Beide Krankheitsbilder bedingen sich in einem hohen Ausmaß und bleiben meist bis ins Erwachsenenalter bestehen.

Um eine weitere Sensibilisierung zu stärken und den bis heute bestehenden Stigmatisierungen entgegenzuwirken, wird im Folgenden kurz auf die Themen psychische Erkrankungen und substanzbezogene Störungen bei Jugendlichen eingegangen. Die Relevanz für die Erwachsenenbildung ergibt sich daraus, dass diese Jugendlichen zu Erwachsenen heranreifen und die Inanspruchnahme von Bildungsangeboten nutzen können. Zudem soll sichtbar gemacht werden, wie früh psychiatrische Symptomatiken wurzeln können, um ein Verständnis für den langen und meist fordernden Weg aus der Erkrankung zu schaffen.

Psychische Erkrankungen

Die Manifestation psychischer Erkrankungen findet oft im Jugendalter statt, teilweise bereits früher. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Adoleszenz eine Zeit von vielen Umbrüchen und Entwicklungskrisen ist. Durch Früherkennung und spezifische Angebote könnte einer Chronifizierung entgegengewirkt werden. Um die Komplexität der vorliegenden Problemstellung begreifen zu können, sind deren Ätiologie und Epidemiologie relevante Faktoren (Bock et al.: 2019, S. 401).

Ätiologie

Die Ätiologie beschreibt die möglichen Ursachen einer vorliegenden Erkrankung.

Die Entstehung von psychischen Erkrankungen ist auf das bio-psycho-soziale Modell zurückzuführen. Demnach gibt es mehrere Faktoren, nämlich biologische, psychologische und soziale, welche die Krankheitsentstehung bedingen. Biologische Faktoren sind beispielsweise genetische Komponenten oder angeborene Eigenschaften. Psychologische Faktoren beziehen sich auf individuelle Persönlichkeitsaspekte oder die Qualität der Bindung an Bezugspersonen. Soziale Faktoren sind alle von außen auf ein Individuum einwirkenden Einflüsse. Diese beinhalten zum Beispiel den Erziehungsstil der Eltern, das Lernen am Modell oder die Einflüsse der Gleichaltrigen (Brandt et al.: 2023, S. 25 f.).

Epidemiologie

Mit Epidemiologie ist die Verbreitung, zum Beispiel eines Krankheitsbildes, gemeint.

Psychische Erkrankungen sind in Österreich im Kindes- und Jugendalter weit verbreitet. Knapp ein Viertel der Bevölkerung bis 18 Jahren weist eine psychische Erkrankung auf. Berücksichtigt man alle jungen Menschen, die bis zu ihrem 18. Lebensjahr an einer psychischen Erkrankung gelitten haben, erhöht sich die Zahl auf ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen. Diese frühen Störungsbilder können für Betroffene bis ins Erwachsenenalter Folgen haben (Fuchs & Karwautz: 2017, S. 100). Aus einer repräsentativen Schulstichprobe von Wagner et al. (2017) aus dem Jahr 2017 gehen die ersten Prävalenzen1 von psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen in Österreich hervor. Bei dieser Studie wurde ein Screening-Verfahren und anschließend Interviews mit den Jugendlichen und ihren Eltern durchgeführt. Um auch Jugendliche zu erreichen, die sich nicht mehr in der Schule befanden, wurden diese mittels Kursen für Arbeitslose und psychosoziale Dienste durch ein Zufallsverfahren in die Studie mit aufgenommen. Hervorgegangen ist eine Punktprävalenz2 von 23,93 Prozent und eine Lebenszeitprävalenz3 von 38,82 Prozent. Die Komorbiditätsrate4 lag bei über 40 Prozent innerhalb jeder Diagnosekategorie (S. 1484–1489).

Zusätzlich ist anzumerken, dass eine weitere Studie von Fuchs et al. (2016) aus dem Jahr 2016, die sich ehemaligen Patient*innen der KJPP (Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie) Innsbruck widmete, ergeben hat, dass ehemalige Patient*innen in ihrem weiteren Lebensverlauf besonders gehäuft Sucht- und Angsterkrankungen sowie Persönlichkeitsstörungen entwickeln. Dies wurde unabhängig von der Ursprungsdiagnose im Kindes- oder Jugendalter festgestellt. Zudem wurde betont, dass mehr als 60 Prozent der Patient*innen die eine sub-stanzbezogene Störung aufwiesen, auch im Erwachsenenalter aufgrund ihrer Suchterkrankung in einer stationären Behandlung waren (ebd., S. 1, 7). Das Wissen über die Epidemiologie ist nicht nur wichtig, um die Realität der Verbreitung psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Zahlen zu belegen, sondern auch, um die dringende Notwendigkeit von Angeboten für diese Altersgruppe zu untermauern (Wagner et al.: 2017, S. 1483).

Substanzbezogene Störungen

Ätiologie

Wie bei anderen psychischen Erkrankungen ist auch die Abhängigkeitsentstehung auf ein bio-psycho-soziales Modell zurückzuführen (Müller & Trabi: 2019, S. 110). Im Jugendalter besteht eine entwicklungsbedingte Imbalance neuronaler Systeme, die zur Entstehung einer substanzbezogenen Störung beiträgt. Präfrontale Regionen, die für die kognitive Kontrolle benötigt werden, reifen bis ins Erwachsenenalter. Subkortikale Vernetzungen,5 zu denen das mesolimbische System6 gehört, sind bereits ausgereift. Diese sind für Risikobereitschaft, Belohnungssysteme und affektive Reizverarbeitung zuständig. Das Ungleichgewicht führt dazu, dass Jugendliche vermehrt im Affekt handeln, was Auswirkungen auf die Risikobereitschaft und Verhaltensweisen bei emotionalen oder sozialen Belastungen haben kann (Arnaud & Thomasius: 2022, S. 344). Dazu kommt der hohe Einfluss von Vulnerabilitäts- und Risikofaktoren, die sich maßgeblich auf das Konsumverhalten Jugendlicher auswirken können. Diese Faktoren „[…] sind biologische, psychologische und soziale Einfluss- bzw. Bedingungsfaktoren, die der Erkrankung vorausgehen, durch ungünstiges Zusammenwirken die Erkrankung verursachen und deren Verlauf bestimmen“ (Arnaud & Thomasius: 2019, S. 65).

Epidemiologie und Konsumprävalenz

Schätzungen zufolge würden 11,4 Prozent aller Kinder und Jugendlichen aus hochindustrialisierten Gebieten zumindest einmal in ihrem Leben die Diagnosekriterien für eine substanzbezogene Störung erfüllen (Arnaud & Thomasius: 2021, S. 486).

Den Zusammenhang bestehender Komorbiditäten zeigt eine Pilotstudie von Herz et al. (2018) aus dem AKH Wien, welche im Jahr 2017 Patient*innen (12 – 17 Jahre) mit psychischen Erkrankungen und einem komorbiden Substanzgebrauch in den Fokus stellte. Diese kam zum Ergebnis, dass 76 Prozent der Studienteilnehmer*innen eine psychotrope Substanz konsumierten und 32 Prozent einen regelmäßigen Konsum aufwiesen. Die höchste Lebenszeitprävalenz stellte dabei Alkohol mit 76 Prozent dar. Dieser Konsum wurde als meist riskant beschrieben, da Intoxikationen,7 regelmäßiger Konsum sowie Episoden exzessiven Konsums festgestellt wurden (S. 18–20).

Die ESPAD8-Erhebung von Strizek et al. (2024) aus dem Jahr 2024 zeigt für Österreich folgende Konsumprävalenzen:

Alkohol

Etwa 20 Prozent der Schüler*innen haben angegeben, regelmäßig Alkohol zu konsumieren. Drei bis fünf Prozent erfüllen die Voraussetzungen für einen risikobehafteten Konsum, wobei neun Prozent mindestens eines der Risikokriterien erfüllen.

Nikotin

Hier zeigt sich eine Lebenszeitprävalenz von 57 Prozent, eine Monatsprävalenz von 37 Prozent und ein regelmäßiger Konsum von 18 Prozent der Schüler*innen. Dabei wandelt sich die Konsumform von der Zigarette (23 Prozent) zu E-Zigaretten (29 Prozent) und Nikotinbeuteln (17 Prozent). So ist der Zigarettenkonsum rückläufig, jedoch der Konsum von E-Zigaretten steigend. Zwei Drittel der Jugendlichen haben angegeben, mehrere dieser Produkte gleichzeitig zu konsumieren.

Cannabiskonsum

Dieser zeigt wenig Veränderung auf. Bei zwei Prozent der Schüler*innen weist das Konsumverhalten auf einen problematischen Konsum hin.

Weitere Substanzen

Zudem machen Jugendliche vorwiegend Erfahrungen mit NPS (neuen psychoaktiven Substanzen), Schnüffelstoffen, Lachgas und dem Mischkonsum von Alkohol und Medikamenten (S. 3 f.).

In Wien befindet sich ein Kompetenzzentrum für Freizeitdrogen – checkit.wien. Neben den Informations- und Beratungsangeboten liegt auf der Website ein jährlich erscheinender Jahresbericht9 vor, in welchem die Analyseergebnisse des Drug Checking Angebotes des Vorjahres dargestellt werden.

Zusätzlich werden auf der Website detaillierte Substanzinformationen bereitgestellt. Diese Informationen sind nicht nur für Konsument*innen, sondern auch für Nicht-Konsument*innen von Bedeutung, zum Beispiel bei der Erkennung von Substanzkonsum oder -beeinträchtigung. Früherkennung und Frühinterventionen haben einen hohen Stellenwert in der Prävention. Deswegen sollte ein Bewusstsein für beispielsweise Verhaltensveränderungen geschaffen werden, um Auffälligkeiten anzusprechen und mögliche Unterstützungsangebote vorzustellen.

Diagnostik

Die WHO (2025) beschreibt im ICD10-11 eine Abhängigkeit als Störung, bei der es Schwierigkeiten gibt, den Konsum zu regulieren. Dies kann durch den wiederholten oder kontinuierlichen Konsum dieser Substanzen eintreten. Ein charakteristisches Merkmal ist ein verstärkter innerer Drang zum Konsum dieser Substanz. Die Diagnosekriterien lauten wie folgt:

  1. Verminderte Kontrolle über den Konsum. Diese kann von einem drängenden Gefühl begleitet sein, die Substanz konsumieren zu müssen.
  2. Der Konsum erhält einen federführenden Stellenwert im Leben. Er wird anderen Aktivitäten vorgezogen, dabei werden negative Konsequenzen in Kauf genommen.
  3. Physiologische Merkmale können auftreten. Dazu gehören eine Toleranzentwicklung, Entzugssymptome und das fortlaufende Konsumieren der Substanz, um Entzugssymptomen entgegenzuwirken.

Um die Diagnose stellen zu können, muss das Konsumverhalten über zwölf Monate bestehen, beziehungsweise über drei Monate, wenn es einen täglichen oder beinahe täglichen Konsum gibt (ebd., S. 459–559).

Bei Jugendlichen sind die Diagnosekriterien für einen schädlichen Gebrauch öfter erfüllt als jene für eine Abhängigkeit (Trabi & Müller: 2019, S. 102).

Ein schädlicher Gebrauch zeichnet sich laut WHO (2025) dadurch aus, dass es zu einer Schädigung der psychischen oder physischen Gesundheit kommt oder andere Personen durch das Verhalten geschädigt werden. Unter die Schädigung der eigenen Person fallen nachstehende Kriterien:

  • Intoxikationen,
  • direkte oder sekundäre toxische Wirkung auf Körpersysteme und Organe,
  • schädliche Konsumform.

Die Schädigung der Gesundheit anderer Personen umfasst jede Form körperlicher Schädigung, Traumata und psychischer Störungen, die aus dem Verhalten unter Substanzeinfluss resultieren.

Das Konsumverhalten muss über zwölf Monate, beziehungsweise mindestens einen Monat bei kontinuierlichem Konsum bestehen (ebd., S. 459–559).

Komorbiditäten

Komorbidität beschreibt das gleichzeitige Vorhandensein mehrerer Störungsbilder. Dabei stellt das gemeinsame Bestehen einer substanzbezogenen Störung und einer anderen psychischen Erkrankung, besonders im Jugendalter, beinahe den Regelfall dar (Essau: 2020, S. 291). Diese Häufigkeit kann durch die ähnliche Ätiologie und die gegenseitige Beeinflussung der beiden Störungen erklärt werden. Einerseits hat Substanzmissbrauch einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf einer jugendpsychiatrischen Erkrankung, andererseits geht diese kinder- und jugendpsychiatrische Störung dem Substanzmissbrauch voraus. Zudem setzen psychisch kranke Jugendliche den Substanzkonsum häufig zur Selbstmedikation ein, um bestehende Symptomatiken zu lindern. Somit bildet eine kinder- oder jugendpsychiatrische Störung einen Risikofaktor für einen späteren Substanzmissbrauch oder eine Abhängigkeit (Arnaud & Thomasius: 2019, S. 61).

Die Evaluierung, ob ein psychiatrisches Krankheitsbild bereits vor dem Substanzkonsum vorhanden war, hat eine diagnostische Relevanz. Sollte ein solches erst nach dem Konsum eingetreten sein und nach einer abstinenten Phase wieder abklingen, handelt es sich um eine substanzinduzierte psychische Störung und keine komorbide psychische Störung. Diese Unterscheidung ist bedeutend in der Behandlung. Gegebenenfalls sollte eine (Differential-)Diagnostik im Behandlungsverlauf durchgeführt werden, um Diagnosen wahrheitsgemäß stellen zu können (Moggi & Donati: 2004, S. 13–15).

Die häufigsten begleitenden Störungen sind die Störung des Sozialverhaltens, AD(H)S, Depressionen und Angststörungen (Brewer et al.: 2017, S. 4), sowie Traumafolgestörungen.

Behandlungsangebote

Durch die berufliche Erfahrung der Autorin als Sozialpädagogin in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie darf eines nicht unerwähnt bleiben: Reden hilft. Sowohl als Betroffene*r, wie auch als Angehörige*r. Niemand muss und soll mit seinen Sorgen alleine bleiben.

Doch wohin wendet man sich?

In Niederösterreich gibt es beispielsweise drei Kinder- und Jugendpsychiatrien, welche verschiedene Behandlungssettings anbieten und bis zum 18. Lebensjahr für die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher zuständig sind.

Für die Suche von spezifischen Behandlungsangeboten eignet sich zum Beispiel das öffentliche Gesundheitsportal Österreich.11 In diesem sind Telefonnummern, wie auch Einrichtungen aufgelistet, die Betroffenen zur Seite stehen. Um psychologische oder psychotherapeutische Therapieplätze zu finden, können die Websites Psyonline oder Psychnet genutzt werden. Im Falle einer substanzbezogenen Störung kann der Suchthilfekompass12 bei der Wahl eines Behandlungsangebotes Klarheit verschaffen. Sollte es sich um eine akute Gefährdung handeln, sollte ohne Zögern der Rettungsruf 144 gewählt werden.

Ausblick

Ein Leben ohne Belastungen und Krisen gibt es nicht und wird es auch nie geben. Doch dies hat einen entscheidenden Nutzen, nämlich, dass jeder Mensch Herausforderungen und Krisen braucht, um sich weiterzuentwickeln und durch die Bewältigung seine Resilienz zu stärken. So kann mit künftigen Situationen sicherer umgegangen werden, wodurch sie sich diese gar nicht erst zu einer Krise zuspitzen müssen. Trotzdem haben nicht alle Menschen die gleichen Voraussetzungen und das nötige Werkzeug, sich den Herausforderungen stellen zu können, mit denen sie im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden. Das Fragen nach Unterstützung kann ebenso eine große Hürde darstellen. Deswegen ist es wichtig, nicht mit Scheuklappen durch soziale Situationen zu gehen, sondern achtsam und bewusst. Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, kann auffallen, dass die Last auf den Schultern des Gegenübers zu groß geworden ist. Manchmal kann bereits ein kurzes Gespräch, mit ernsthaftem Interesse am Gegenüber, einen Teil der Last abnehmen und sollte dies nicht ausreichen, ist die Information über Beratung- oder Behandlungsangebote ein kleiner Teil, der viel bewirken und in manchen Fällen sogar ein Leben retten kann. //

1    Anteil der erkrankten Bevölkerung; hier: Anteil der Jugendlichen in Österreich, die an einer psychischen Erkrankung leiden oder litten.

2    Anzahl der Personen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt (in diesem Fall zum Zeitpunkt der Erhebung) erkrankt sind.

3    Anzahl der Personen, die bis zum Zeitpunkt der Erhebung jemals in ihrem Leben erkrankt waren.

4    Anteil der Personen, die von mehr als einer Erkrankung betroffen sind; hier: Anteil der Jugendlichen, die zusätzlich zu einer psychiatrischen Erkrankung von einer oder mehreren weiteren psychiatrischen Erkrankungen bzw. substanzbezogenen Störungen betroffen sind.

5    Verbindungen der Hirnstrukturen unterhalb des Kortex (Großhirnrinde). Beteiligte Strukturen sind z. B. der Hippocampus (zuständig für das Gedächtnis) oder der Thalamus (zuständig für die Schaltung von Sinnesinformationen). Diese Verbindungen tragen u. a. dazu bei, dass Informationen im Gehirn weitergeleitet oder Emotionen und Gedächtnisprozesse verarbeitet werden.

6    Zentrales Belohnungs- und Motivationssystem des Gehirns.

7    Vergiftung des Körpers, z. B. durch eine Überdosierung von Substanzen oder Medikamenten.

8    European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs.

9    Vgl. https://checkit.wien/https-checkit-wien-wp-content-uploads-2025-09-checkit-jahresbericht24-ger-pdf/ [21.4.2026].

10    Vgl. International Classification of Diseases – Internationale Klassifikation der Krankheiten.

11   Vgl. https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/psyche/psychische-krankheiten.html [21.4.2026].

12   Vgl. http://suchthilfekompass.goeg.at/#/start [21.4.2026].

Nützliche Links

https://checkit.wien/https-checkit-wien-wp-content-uploads-2025-09-checkit-jahresbericht24-ger-pdf/

https://checkit.wien/substanzen/

https://www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention/anlaufstellen/kriseneinrichtungen.html

https://www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention/betroffene/krisentelefonnummern.html

https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/psyche/psychische-krankheiten.html

https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/abhaengigkeit-sucht/sucht-beratung.html

http://suchthilfekompass.goeg.at/#/start

https://www.psyonline.at/

https://www.psychnet.at/

 Verwendete Literatur

Arnaud, Nicolas & Thomasius, Rainer (2019): Substanzmissbrauch und Abhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen. 1. Auflage (S. 61, 65). Stuttgart: W. Kohlhammer.

Arnaud, Nicolas & Thomasius, Rainer (2021): Störungen durch Substanzgebrauch und abhängige Verhaltensweisen in der ICD-11. In: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 49 (6), 486.

Arnaud, Nicolas & Thomasius, Rainer (2022): Substanzbezogene Störungen und Transitionspsychiatrie. In: Nervenarzt, 93 (4), 344.

Bock, Astrid, Huber, Eva, Müller, Steffen, Henkel, Miriam, Sevecke, Kathrin, Schober, Alexander, Steinmayr-Gensluckner, Maria, Wieser, Elke & Benecke, Cord (2019): Psychisches Strukturniveau im Jugendalter und der Zusammenhang mit späterer psychischer Erkrankung. Eine Langzeitstudie. In: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 47 (5), 401.

Brewer, Stanley, Godley, Mark D. & Hulvershorn, Leslie A. (2017): Treating Mental Health and Substance Use Disorders in Adolescents. What Is on the Menu? In: Curr Psychiatry Rep, 19 (5), 4.

Essau, Cecilia. A. (2020): Chapter 11 – Comorbidity of addictive problems. Assessment and treatment implications. In: Paul H. Delfabbro (Hrsg.), Adolescent Addiction. Second Edition (S. 291). San Diego: Academic Press.

Fuchs, Martin & Karwautz, Andreas (2017): Epidemiologie psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Eine narrative Übersichtsarbeit unter Berücksichtigung österreichischer Daten. In: Neuropsychiatrie vereinigt mit Psychiatrie und Psychotherapie, 31 (1), 100.

Fuchs, Martin, Kemmler, Georg, Steiner, Hans, Marksteiner, Josef, Haring, Christian, Miller, Carl, Hausmann, Armand, & Sevecke, Kathrin (2016): Child and adolescent psychiatry patients coming of age. A retrospective longitudinal study of inpatient treatment in Tyrol. In: BMC Psychiatry, 225 (16), 1,7.

Strizek, Julian, Akartuna, Deniz, Busch, Martin & Schwarz, Tanja (2024): ESPAD Österreich 2024. Ergebnisbericht. Wien: Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Herz, V., Franzin, N., Huemer, J., Mairhofer, D., Philipp, J., & Skala, Katrin (2018): Substance use and misuse among children and youth with mental illness. A Pilot study. In: Neuropsychiatrie, 32 (1), 18–20.

Höwler, Elisabeth (2020): Kinder- und Jugendpsychiatrie für Gesundheitsberufe, Erzieher und Pädagogen. 2. Auflage (S. 12). Berlin: Springer.

Kirschenbauer, Hans-Joachim (Hrsg.) (2023): Kinder- und Jugendpsychiatrie für Pädagogen und Soziale Arbeit. Ein Handbuch für die Praxis. 2. Auflage (S. 25 f.). Bern: Hogrefe Verlag.

Müller, Christian & Trabi, Thomas (2019): „Österreichisches Modell“ der Opioidsubstitution bei Minderjährigen. Modell der mehrdimensionalen Behandlungsstrategien. In: Monatsschrift Kinderheilkunde, 167 (2), 110.

Moggi, Franz, & Donati, Ruth (2004): Psychische Störungen und Sucht. Doppeldiagnosen (S. 13–15). Band 21. Göttingen: Hogrefe Verlag.

Trabi, Thomas & Müller, Christian (2019): Substanzbezogene Störungen bei Jugendlichen. Prävalenz, Konsummuster, Risikoprofil und Behandlungsindikationen. In: Monatsschrift Kinderheilkunde, 167 (2), 102.

Wagner, Gudrun, Zeiler, Michael, Waldherr, Karin, Philipp, Julia, Truttmann, Stefanie, Dür, Wolfgang, Treasure, Janet L., & Karwautz, Andreas F. K. (2017): Mental health problems in Austrian adolescents. A nationwide, two-stage epidemiological study applying DSM-5 criteria. In: European Child & Adolescent Psychiatry, 26 (1), 1483–1489.

World Health Organization (2025): International Classification of Diseases, Eleventh Revision (ICD11). Genf: World Health Organisation.

Ruziczka, Theresia (2026): Mögliche Auswirkungen von Vulnerabilität bei zukünftigen Erwachsenen. In: Die Österreichische Volkshochschule. Magazin für Erwachsenenbildung. Frühjahr 2026, Heft 286/77. Jg., Wien. Druck-Version: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Wien.

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Zurück nach oben