Brigitte Pellar 1947 bis 2026

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Quelle: IHSF | Nachruf Brigitte Pellar

Das langjährige Vorstandmitglied des ­Österreichischen Volkshochschularchivs, Dr. Brigitte Pellar, ist am 25. März 2026 verstorben.

Brigitte Pellar war eine der profiliertesten Historikerinnen der österreichischen Gewerkschafts- und Arbeiter*innengeschichte und brachte ihre stets kritisch-reflektierte soziale und politische Position in einer Vielzahl von (ehrenamtlichen) Funktionen und Aktivitäten mutig ein.

Von 1971 bis 1981 arbeitete sie als Projektleiterin im Institut für empirische Sozialforschung, von 1981 bis 1989 war sie als Lektorin im ÖGB-Verlag tätig. In den Jahren 1989 bis 2000 arbeitete sie als Assistentin für Grundsatzarbeiten in der Direktion Bildung und Kultur der Wiener Arbeiterkammer, bis sie 2001 die Leitung des Instituts für Gewerkschafts- und AK-Geschichte übernahm, dem sie bis 2007 vorstand.

Die Forschungsschwerpunkte ihrer zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigen sich unter anderem mit Organisations- und Biografiegeschichte sowie mit demokratiepolitischen Aspekten vergangener und aktueller Gewerkschaftsarbeit.

Der großen Tradition der Volkshochschulen fühlte sich Brigitte Pellar eng verbunden.

Dem Verein zur Geschichte der Volkshochschulen trat sie im Jahr 2005 als Mitglied bei; ab Juni 2012 brachte sie ihr Engagement und ihre Expertise als Vorstandsmitglied tatkräftig ein. //

Quelle

Aussendung des Österreichischen Volkshochschularchivs

Österreichisches Volkshochschularchiv (2026): Brigitte Pellar 1947 bis 2026. In: Die Österreichische Volkshochschule. Magazin für Erwachsenenbildung. Frühjahr 2026, Heft 286/77. Jg., Wien. Druck-Version: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Wien.

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