Die Bildungsberatung NÖ als Antwort auf soziale Ungerechtigkeit – ein niederschwelliges Unterstützungsangebot für vulnerable Gruppen

Die Frage, wie vulnerable Zielgruppen in Niederösterreich nachhaltig unterstützt werden können, führt unweigerlich zu einem komplexen Geflecht von Akteur*innen: Arbeitsmarktservice, Sozialträger, Bildungsinstitutionen, Beratungsstellen, soziale Unternehmen und Gemeinden teilen sich die Verantwortung – doch oft fehlt der verbindende Blick.

Das Beratungsangebot des Netzwerkes der Bildungsberatung NÖ bildet eine dieser Brücken und ich werde hier aus der Praxis als Bildungs- und Berufsberaterin berichten.

Bei meiner Überschrift habe ich mich von einem Artikel von Hooley und Sultana aus dem Jahr 2016 zum Thema Career Guidance for Social Justice inspirieren lassen.
(Vgl. Hooley & Sultana: 2016). Die beiden Autoren beziehen sich dabei auf die Anfänge der Berufsberatung (Anfang des 20. Jahrhunderts) als „soziale Reform“. Sie sollte nicht nur Einzelne unterstützen, sondern die gesellschaftliche Teilhabe von z. B. Migrant*innen oder Arbeiter*innen in der Industrialisierung ermöglichen. Heute ähneln die Herausforderungen jenen von damals – prekäre finanzielle Situationen, fehlende soziale Mobilität, Ausgrenzung – heute zum Beispiel verursacht durch fehlende digitale Kenntnisse, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Mobilität etc.

In der Bildungs- und Berufsberatung begegnen wir häufig Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen – wie etwa fehlenden Bildungsabschlüssen, Migrationshintergrund, fehlenden Betreuungseinrichtungen (für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige), gesundheitlichen Einschränkungen, fehlender Mobilität oder dem Alter. In manchen Fällen haben die Personen nicht nur mit einem Hemmnis, sondern gleich mit mehreren zu kämpfen – z. B. gesundheitliche Probleme mit 55+. Dies alles kann dazu beitragen, dass man sich unversehens in der Gruppe der Vulnerablen wiederfindet.

Seit einigen Jahren beobachten wir in der Bildungsberatung besonders den Anstieg der Menschen mit psychischen bzw. physischen Einschränkungen, die vermehrt die Unterstützung bei der Planung ihrer weiteren beruflichen Laufbahn suchen. Auch die Beratungsanfragen aus der Altersgruppe 55+, die einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt anstreben, nehmen zu.

Vulnerabilität im Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen ist oft keine Frage des Wollens, sondern des Könnens: Fehlende Anbindungen an den Arbeitsmarkt, unsichere Mobilität oder das Gefühl, „abgehängt“ zu sein, verstärken die Spirale der Ausgrenzung.

Doch was passiert, wenn Beratung nicht erst einsetzt, wenn die Krise da ist – sondern präventiv, niederschwellig und dort, wo die Menschen sind? Die Bildungsberatung Niederösterreich zeigt mit ihrem mobilen und aufsuchenden Beratungsangebot direkt in den verschiedenen Regionen: Teilhabe gelingt, wenn sie als gemeinsame Aufgabe verstanden wird – von Berater*innen, regionalen Partner*innen und den Betroffenen selbst.

Am Beginn möchte ich Ihnen das Netzwerk Bildungsberatung Niederösterreich kurz vorstellen.

Grundsätzliches zum Projekt „Bildungs- und Berufsberatung NÖ“

Wer wir sind:

Die Anfänge der Bildungs- und Berufsberatung Österreich liegen im Jahr 2005 mit der Gründung einer Arbeitsgruppe zur Entwicklung einer Strategie zu Information, Beratung und Orientierung zu Bildung und Beruf (IBOBB) (vgl. erwachsenenbildung.at: 2020).

Schon seit beinahe 20 Jahren wird Bildungs- und Berufsberatung in Niederösterreich angeboten. Begonnen als kleines Pilotprojekt mit lediglich drei Berater*innen für das größte Flächenbundesland Österreichs, konnte sie ab 2007 mithilfe von EU-, Bundes- und Landesmitteln ausgeweitet und als Netzwerkprojekt etabliert werden. Heute besteht das Netzwerk aus acht Partnerorganisationen: das sind die „MAG Menschen und Arbeit GmbH“ als Träger und Koordinationsstelle, die „Kammer für Arbeiter und Angestellte NÖ“ als inhaltlicher Tandempartner mit finanzieller Beteiligung, das „ABZ*AUSTRIA“, ein Verein zur Förderung von Arbeit, Bildung und Zukunft von Frauen, das „JUSY – Jugendservice Ybbstal“, die Erwachsenenbildungseinrichtung „BhW Niederösterreich GmbH“, der Verband der NÖ Volkshochschulen, das „BACH Bildungszentrum“ der Diakonie sowie TRANSJOB, ein Verein für Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiativen.

Aktuell führen 26 Berater*innen jährlich über 10.000 Beratungen für Personen zwischen 15 und 65 Jahren durch. Die Beratungen sind kostenfrei, unabhängig und vertraulich, werden an über 90 regionalen Standorten vor Ort, aber auch per Telefon, Video, E-Mail oder Chat durchgeführt. Zusätzlich zu den Einzelberatungen gehören auch Workshops, Kurzvorträge sowie Info- und Messeveranstaltungen zu den Aufgaben.

Die zentralen Beratungsthemen sind u. a. berufliche Orientierung, Infos zu Förderungen, Wiedereinstieg, die Suche nach passenden Aus- oder Weiterbildungen, Höherqualifizierung, das Nachholen von Bildungsabschlüssen. (Vgl. bbn: 2026).

Was uns leitet:

Im Leitbild der Bildungs- und Berufsberatung NÖ sind der Auftrag, die Leistung, die Zielgruppen, die Struktur sowie die Werte beschrieben. Hier ist unter anderem verankert: „Wir nehmen uns genügend Zeit und arbeiten ganzheitlich, lösungs-, ressourcen- und personenzentriert mit dem Ziel, die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit unserer Kund*innen zu erweitern. Wir ermutigen Menschen, ihre Chancen in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt wahrzunehmen. Wir unterstützen sie dabei, ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und selbstbestimmt die nächsten Schritte ihres Bildungs- und Berufsweges zu planen. Unsere Beratungsleistungen sind getragen von Wertschätzung und Respekt gegenüber allen Beratungskund*innen.“ (Vgl. bbn: 2025).

Welche Zielgruppen wollen wir erreichen?

Grundsätzlich steht das Beratungsangebot allen Personen zwischen 15 und 65 Jahren in Niederösterreich offen. Dazu kommen prioritäre Zielgruppen, die aufgrund der Förderung über den Europäischen Sozialfonds besonders zu beachten sind, wie ältere, niedrigqualifizierte, nichterwerbstätige oder behinderte Menschen sowie Personen mit Migrationshintergrund und Menschen, die sich aufgrund ihrer (peripheren) Wohnlage regional benachteiligt fühlen (Europäischer Sozialfonds Plus: 2025).

Das Ansprechen der Zielgruppen erfolgt auf vielfältige Weise und soll stets positiv, persönlich, stärkenorientiert und wertschätzend erfolgen. Zu den zentralen Zielen der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit zählen niederschwellige Zugänge, Professionalität, Qualität und das Vermitteln von Begeisterung und einer anregenden Atmosphäre.

Wie entwickeln wir uns weiter?

Zum einen geben die Fördergeber*innen inhaltliche Ziele und Anforderungen aufgrund der gesellschaftlichen oder arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen vor. So entwickelten wir im Zuge der letzten Fördereinreichung Maßnahmen zu den ESF-Querschnittszielen Antidiskriminierung, Gleichstellung und ökologische Nachhaltigkeit (Europäischer Sozialfonds Plus in Österreich: 2025). Diese reichen von der Erhöhung der Barrierefreiheit (Räume, Sprache, Website), der Reflexion des Beratungsangebots hinsichtlich des Nutzens für die prioritären Zielgruppen, der Vernetzung mit relevanten Einrichtungen, den Weiterbildungsangeboten für Berater*innen bis hin zur kritischen Reflexion der Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich genderneutraler und genderinklusiver Sprache.

Zum anderen kommen aus der täglichen Beratungspraxis, aus der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen oder von Vernetzungspartner*innen neue Bedarfe und Bedürfnisse zu Tage, die es gilt, innerhalb des Netzwerkes aufzugreifen und aktiv anzugehen. Dies gelingt z. B. durch die In-stallation einer Arbeitsgruppe, das Organisieren von Weiterbildungen, durch das Entwickeln eines neuen Beratungsangebots oder durch die Adaptierung von bestehenden Konzepten.

Dimensionen der Vulnerabilität

Es gibt bei diesem Thema meiner Erfahrung nach zwei Punkte, bei denen man ansetzen kann – auf der einen Seite gibt es strukturelle Hemmnisse, wie z. B. fehlender Zugang zu Mobilität, schwierige (regionale) Arbeitsmarktsituation, Fehlen von (regionalen) Bildungsangeboten bzw. Betreuungsplätzen, fehlende finanzielle Unterstützung etc. und auf der anderen Seite intrinsische Hemmnisse der einzelnen Menschen.

Wie kann jetzt die Bildungs- und Berufsberatung beim Thema Vulnerabilität unterstützen:

Als Bildungs- und Berufsberater*innen können wir die strukturellen Hemmnisse aufzeigen und „nach oben delegieren“ – d. h. wir zeigen als „Seismographen“ auf, wo wir in der Beratungspraxis an strukturelle Grenzen stoßen, besprechen und melden das in unseren jeweiligen Organisationen und hoffen, dass die Verwaltung bzw. die Politik dem Gehör schenkt und es vielleicht zu wirksamen Maßnahmen (Projekte, Förderungen, Investitionen) kommt.

Im Falle der intrinsischen Hemmnisse können wir in einem Beratungsprozess gemeinsam mit unseren Kund*innen arbeiten, um diese bewusst zu machen und im besten Falle aufzulösen.

Einige Beispiele aus der Beratungspraxis:

Die folgenden Beispiele betreffen meiner Erfahrung nach oft Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bzw. oft auch ältere Menschen, die mit einem Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und einer damit oft verbundenen Umorientierung konfrontiert sind.

Viele (ältere) Menschen haben schon länger keine formale Bildung absolviert und daher Angst, dass sie das Lernen verlernt haben bzw. haben negative Lernerfahrungen. Sie trauen sich in ihrem Alter nicht mehr zu, was (ganz) Neues lernen zu können bzw. auch einen beruflichen Abschluss nachzuholen – hier hilft meiner Erfahrung der Hinweis, auf die non-formal und informell erworbenen Kompetenzen („Learning by Doing“) und generell das Sichtbarmachen von bereits vorhandenen Kompetenzen (z. B. Workshops zum Thema Kompetenzen, Biographiearbeit). Viele meiner Kund*innen gehen mit folgender Erkenntnis aus diesem Beratungsprozess:

„Ich habe gar nicht gewusst, dass ich so viel kann!“ (O-Ton einer Kund*in aus ­einem Workshop zum Thema Kompetenz+
Beratung)

Eine weitere Unterstützung ist dann auch die Begleitung im Lernprozess bei einer beruflichen Umorientierung, wie es sie schon in einigen Projekten (z. B. Einstieg in einen Pflegeberuf oder in einen technischen Beruf) gibt.

Umorientierung/Veränderung braucht Stabilität! Wenn es an allen Ecken und Enden kracht – gesundheitliche Probleme, finanzielle Unsicherheiten, familiäre Probleme –, dann hat man wenige bzw. keine Ressourcen und Energien mehr für eine Veränderung. Hier ist es meiner Meinung nach hilfreich, mit Übungen und kleinen Schritten sich dem Thema Veränderung zu nähern. (Vgl. Nohl & Egger: 2016)

Viele Menschen haben wenig bzw. keinen Überblick über die Vielfalt an unterschiedlichen Berufsbildern und können sich daher auch wenig dafür begeistern, einen anderen Beruf auszuüben bzw. zu erlernen. Man braucht schon einen sehr diversen Freundes- oder Bekanntenkreis, damit man von den zirka 2.000 Berufen, die es in Österreich gibt, vielleicht 50 kennt. Daher braucht es viel Information und am besten Möglichkeiten, sich die in Frage kommenden Berufe in der Praxis anzuschauen bzw. auszuprobieren. Meiner Erfahrung nach begreifen bzw. lernen Menschen am besten durch „greifen“!

Eine komplette Umorientierung in ein anderes Berufsfeld ist manchmal auch mit finanziellen Einbußen und mit einem Sicherheitsverlust (neue bzw. jüngere Kolleg*innen, neuer Arbeitsbereich, neue bzw. jüngere Vorgesetzte) verbunden. Wenn man sich lange nicht beruflich verändert hat (z. B. 30 Jahre bei derselben Firma), dann kann einem das schon sehr Angst machen und blockieren. Es braucht (nicht nur im Alter) Mut, sich einzugestehen, dass man etwas (noch) nicht kann und vielleicht Andere oder Jüngere fragen muss – vor allem, wenn man bis jetzt immer der/die Wissende war. Wenn man in einem Berufsfeld neu anfängt, dann ist man laut Kollektivvertrag auch meist ganz „unten“ eingestuft – das geht sich dann oft nicht mit den monatlichen Ausgaben aus und schreckt vor einer Umorientierung ab, da z. B. Kreditraten und/oder die Unterstützung der eigenen Kinder mit einem niedrigeren Einkommen im neuen Beruf nicht mehr möglich wären.

Oft finden die Menschen auch den Zugang zu den Unterstützungsangeboten nicht – durch fehlendes Wissen oder die Unsicherheit, eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Daher versuchen wir in der Bildungsberatung, die Menschen dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Wir gehen mit unserer Beratungsleistung zum Beispiel in Rehabilitationseinrichtungen (z. B. in der psychischen Reha) und sind dort Teil der Vorbereitung für das Leben nach der medizinischen Rehabilitation. Wenn wir Beratungen und Workshops in Frauenberufszentren oder sozialökonomischen Betrieben anbieten und uns mit anderen Beratungsstellen wie fit2work, der Sozialberatung oder der Arbeitsassistenz vernetzen, dann erreichen wir niederschwellig Menschen, die von sich vielleicht nicht auf unser Beratungsangebot gestoßen wären.

Die Bildungs- und Berufsberatung ist ein Baustein in einem Netzwerk aus unterschiedlichen (regionalen und überregionalen) Beratungsstellen und Institutionen und kann somit eine der anfangs erwähnten Brücken für die Menschen zwischen den verschiedenen Anlaufstellen sein.

Chancengerechtigkeit in der Beratung

Ich möchte hier am Ende kurz den Fokus darauf richten, was wir als Netzwerk Bildungsberatung NÖ unternehmen, um die Chancengerechtigkeit in der Beratung zu erhöhen – denn das liegt unmittelbar in unserem Handlungsspielraum und hier können wir konkret immer wieder daran arbeiten. Die folgende Aufzählung ist auch Bestandteil eines ausführlicheren Artikels im dvb-forum und wird in der Ausgabe 1/2026 erscheinen (voraussichtlich erstes Halbjahr 2026).

Chancengerechtigkeit als Ziel der Beratung

Bildungs- und Berufsberatung soll dazu beitragen, dass Menschen unabhängig von sozialen, wirtschaftlichen oder demografischen Voraussetzungen fairen Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe haben.

Zwei Dimensionen von Chancengerechtigkeit

Entscheidend ist sowohl, wie Beratung die individuellen Chancen der Kund*innen verbessert, als auch, wie chancengerecht die Beratung selbst gestaltet ist (Haltung, Zugang, Methoden, Rahmenbedingungen).

Beratung als strukturierter, empowernder Prozess

Freiwillige Beratung beginnt mit der Klärung des Anliegens, analysiert Ressourcen, Erfahrungen und Interessen und mündet in gemeinsam entwickelte, konkrete Handlungsschritte.

Rolle und Grenzen der Berater*innen

Berater*innen benötigen eine hohe Sensibilität für Ungleichheiten, können Benachteiligungen benennen und empowern, sind aber nicht in der Lage, gesellschaftliche Ungerechtigkeiten grundsätzlich aufzulösen.

Qualitätskonzept als Rahmen für Chancengerechtigkeit

Das partizipativ entwickelte bbn-Qualitätskonzept definiert Leitbild, Qualitätsstandards, Prozesse, Rollen, Zusammenarbeit im Netzwerk und kontinuierliche Qualitätssicherung als Grundlage chancengerechter Beratung.

Netzwerkorientierte und lernende Organisation

Klare Strukturen, transparente Kommunikation, demokratische Werte, flache Hierarchien und kontinuierliche Weiterentwicklung stärken Qualität, Kooperation und Anpassungsfähigkeit des Netzwerks.

Professionalisierung der Berater*innen als Schlüssel

Durch gezielte Weiterbildungen, Austauschformate, Supervision, Intervision und hohe Beteiligung erleben Berater*innen Chancengerechtigkeit selbst – und können diese Haltung wirksam an Kund*innen weitergeben.

Teilhabe ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis gezielter Weichenstellungen

Die Beispiele aus der Praxis der Bildungsberatung Niederösterreich zeigen, dass wir Vulnerabilität mit gezielten Strategien begegnen können. Menschen mit unterschiedlichen Hemmnissen brauchen Chancen – und diese entstehen dort, wo Beratung nicht nur informiert, sondern empowert, wo sie nicht nur weiterverweist, sondern Netzwerke knüpft, und wo sie nicht nur Defizite benennt, sondern Ressourcen sichtbar macht.

Die Bildungsberatung NÖ kann diese Brücken nicht allein bauen. Es braucht:

  • Politische Weichenstellungen, die niederschwellige Beratung und regionale Angebote dauerhaft sichern – statt sie von Projekt zu Projekt zu finanzieren.
  • Kooperationen über Sektorengrenzen hinweg, die Arbeitsmarkt, Bildung und Soziales als gemeinsame Aufgabe begreifen.
  • Eine Gesellschaft, die Umorientierung und Lernen in jedem Alter wertschätzt – und das Verständnis, dass Investitionen in Bildung und Beratung Investitionen in den sozialen Zusammenhalt sind.

Wir in der Bildungsberatung NÖ haben die Erfahrung gemacht, dass Teilhabe gelingen kann, wenn wir sie als Prozess gestalten – mit Geduld, mit Mut und mit dem klaren Blick darauf, was Menschen in den unterschiedlichen Situationen brauchen. Die Tools dafür sind da. Jetzt gilt es, sie einzusetzen – konsequent, langfristig und gemeinsam. //

Quellenverzeichnis

Bildungs- & Berufsberatung NÖ – bbn (2026): Bildungs- und Berufsberatung Niederösterreich. Verfügbar unter: https://bildungsberatung-noe.at/ [19.4.2026].

erwachsenenbildung.at Wissen vernetzt. Bildung wirkt (2020): Themen-Archiv: Bildungsberatung. Verfügbar unter: https://erwachsenenbildung.at/themen/bildungsberatung/ [19.4.2026].

Europäischer Sozialfonds Plus in Österreich (2025): Förderprogramm – Schwerpunkte. Verfügbar unter: https://www.esf.at/foerderprogramm/schwerpunkte/ [19.4.2026].

Europäischer Sozialfonds Plus in Österreich (2025): Förderprogramm – Förderungen und Vergaben 2021–2027. Zielgruppenorientierte anbieterneutrale Bildungsberatungsangebote. Verfügbar unter: https://www.esf.at/foerderprogramm/foerderungen-und-vergaben-2021-2027/?filterType=&filterArea=&filterRegion=30&filterOrganisation= [19.4.2026].

Hooley, Tristram & Sultana, Ronald G. (2016): Career guidance for social justice. In: NICEC journal, (36) 1, 2–11. Verfügbar unter: https://nicecjournal.co.uk/index.php/nc/article/view/285 [19.4.2026].

Nohl, Martina & Egger, Anna (2016): Micro-Inputs Veränderungscoaching. Die wichtigsten Modelle, Erklärungshilfen und Visualisierungen für das Coaching von Veränderungsprozessen. Bonn: Edition Training aktuell.

Hammer, Jeanette (2026): Die Bildungsberatung NÖ als Antwort auf soziale Ungerechtigkeit – ein niederschwelliges Unterstützungsangebot für vulnerable Gruppen. In: Die Österreichische Volkshochschule. Magazin für Erwachsenenbildung. Frühjahr 2026, Heft 286/77. Jg., Wien. Druck-Version: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Wien.

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