Citizen Science: Ein neuer Ansatz partizipativer Forschung

Citizen Science stellt im Schnittfeld institutionalisierter Wissenschaft und Erwachsenenbildung den jüngsten Ansatz partizipativer Forschung dar. Der Begriff Citizen Science wurde in den 1990er-Jahren geprägt und beschreibt allgemein die Wissensproduktion unter Einbeziehung von BürgerInnen (Vohland et al.: 2021, 1 f.). Er umfasst eine Bandbreite wissenschaftlicher Praxis, die von der Zurverfügungstellung der Rechenleistung privater Computer für wissenschaftliche Berechnungen (SETI@home), über Beobachtungsdaten von Vögeln (eBird), der Aufnahme von Luftverschmutzung (City Sense), der Klassifizierung von digitalen Aufnahmen aus dem Weltall (Galaxy Zoo), Eigenbeobachtungen von Patienten hinsichtlich ihrer Symptome und ihres Gesundheitszustands (PatiensLikeMe) bis zu Biohackern reicht, die versuchen, Insulin in Gemeinschaftslaboren herzustellen (Strasser et al.: 2021, 52 f.).

Historischer Rückblick auf BürgerInnenbeteiligung an wissenschaftlicher Arbeit

Tatsächlich reicht institutionell angebundene BürgerInnenbeteiligung an wissenschaftlicher Forschung in Österreich bis in das 19. Jahrhundert zurück.1 So versandte etwa der Vizedirektor der k. k. Geologischen Reichsanstalt, Edmund Mojsisovics, nach dem schweren Erdbeben von Laibach in Slowenien am 14. April 1895 mehr als 1.000 Erhebungsbögen mit 14 Fragen „an das gebildete Publikum aller Stände“ mit der Bitte, durch die Beantwortung der Fragen die geplante wissenschaftliche Arbeit zu unterstützen (Hofmann: 2021). Ein weiteres Beispiel stellt das Wörterbuch der baierischen Mundarten in Österreich (WBÖ) dar, das 1912 durch Aufrufe in Zeitungen und Zeitschriften freiwillige SammlerInnen anwarb, die zwischen 1913 und 1933 beziehungsweise 1927 und 1937 mittels Fragebögen – von denen die erste Tranche aus rund 20.000 Detailfragen bestand – dialektales Material zusammentrugen, das heute noch 55 Prozent des Gesamtbestands ausmacht (Geyer: 2006). Auch im 1894 gegründeten Verein für Volkskunde, dessen Initiatoren wenige Jahre später das Volkskundemuseum in Wien gründeten, spielten Laien, die vor allem dem mittleren und niederen Beamtentum angehörten, als Vereinsmitglieder in den frühen Vereinsjahren eine wichtige Rolle in der Vergrößerung der Sammlungen wie auch auf administrativer Ebene (Nikitsch: 2006, 59–63). Die Tradition der Freiwilligenarbeit am Volkskundemuseum Wien nimmt auch heute noch eine wichtige Rolle ein (Peschel-Wacha: 2017). In den Gelehrtengesellschaften des 19. Jahrhunderts leisteten Laien wertvolle Beiträge zur Grundlagenforschung neuer Disziplinen. Die 1850 ins Leben gerufene k. k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale, der Vorläufer des heutigen Bundesdenkmalamts, war zu Beginn ihrer Arbeit gänzlich auf ehrenamtlich tätige Fachleute und engagierte Laien angewiesen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden vor Ort tätige „Convervatoren“ und „Correspondenten“ von der Central-Commission vorgeschlagen und durch den Unterrichtsminister bestätigt (Pollak: 2016). Durch diese Titel wurde die Expertise der freiwilligen Mitarbeiter,die gleichzeitig für sich einen großen Statusgewinn verzeichnen konnten, anerkannt. Auch die 1878 eingerichtete Prähistorische Kommission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften arbeitete von Beginn an eng mit Laien zusammen, die Mitteilungen über neu zutage getretene Funde erstatteten, Erkundungen ­(„Rekognoszierungen“) im Gelände sowie zuweilen Ausgrabungen durchführten und mitunter auch ihre eigenen Sammlungen der Prähistorischen Kommission überließen (Mader: 2016).

Die hier vorgestellten historischen Beispiele wissenschaftlicher Forschung mit BürgerInnenbeteiligung ließen sich um zahlreiche Beispiele aus dem naturwissenschaftlichen Bereich erweitern, wie der Geologie, der Paläontologie, der Zoologie und der Botanik, was jedoch den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde. Allerdings sollte noch angeführt werden, dass gerade in diesen Bereichen Laien oftmals vollkommen autodidaktisch in ihrer Freizeit und ohne Anbindung an institutionalisierte Forschung Gesteins- und Fossiliensammlungen, Herbarien oder Sammlungen von Tierpräparaten anlegten, die heute Grundlagen vieler, vor allem regionaler Museumssammlungen bilden.

In die institutionalisierte Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen brachten BürgerInnen ihr Arbeits- und Zeitpotential wie auch ihre Expertise ein. In wissenschaftliche Fragestellungen, Auswertungen oder Publikationen wurden sie jedoch nur selten miteinbezogen – diese blieben zumeist den Wissenschaftern vorbehalten. Bis in die 1930er-Jahre des 20. Jahrhunderts war das Verhältnis von wissenschaftlicher Arbeit mit BürgerInnenbeteiligung in den Geistes- und Naturwissenschaften recht ausgewogen. Mit der zunehmend institutionalisierten Forschung erlebte die BürgerInnenbeteiligung im 20. Jahrhundert jedoch einen rapiden Abstieg, auch wenn sie in den unter den Begriffen Geisteswissenschaften und Kultur zusammengefassten Bereichen nie vollständig verebbte, vor allem in der Laienarbeit beziehungsweise in der ehrenamtlichen Arbeit auf regionaler Ebene (Smolarski & Oswald: 2016).

BürgerInnenbeteiligung an den Wiener Volkshochschulen

Einen partizipativen Ansatz, allerdings mehr in Bezug auf den Lernprozess an sich, vollzogen auch die frühen Einrichtungen der Wiener Volkshochschulen, die mit der Errichtung des Volksheims Ottakring im Jahr 1901, das als „Volksuniversität“ geplant war und neben Hörsälen und Bibliotheken mit einzelnen Laboreinrichtungen zeitweise über eine bessere Ausstattung verfügte als die Universität Wien, einen ersten Höhepunkt erreichten (Stifter: 2016, 5 f.). Die Möglichkeit der HörerInnen, die Programmgestaltung des Volksheims durch einen eigenen Ausschuss sowie mehrere Fachgruppen mitzugestalten, stellte ein einzigartiges partizipatives Moment auch hinsichtlich der Demokratisierung der Wissensvermittlung im Wiener Volksbildungswesen dar (Filla: 2001).

Erst in den 1980er-Jahren des 20. Jahrhunderts rückten die BürgerInnen selbst in das Zentrum partizipativer Forschungsaktivitäten an den Wiener Volkshochschulen, die damit einem Forschungstrend zur Alltagsgeschichte folgten, der sich vor allem auf Lokal- und Alltagsgeschichte bezog und im skandinavischen und deutschsprachigen Raum zahlreiche Geschichtswerkstätten, Gesprächskreise und Oral-History-Aktivitäten begründete. Diese Ansätze eines Erfahrungslernens wurden insbesondere in der Erwachsenenbildung für ältere Menschen eingesetzt (Dostal: 2020). So wurde im Zuge eines Oral-History-Projekts über Alltagsgeschichte gemeinsam mit Studierenden der Universität Wien aus den Fachbereichen der Soziologie, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, der Zeitgeschichte, der Volkskunde und der Slawistik in der Volkshochschule Ottakring die Lebensgeschichten von BürgerInnen aus Ottakring aufgezeichnet und ausgewertet. Neben Interviews, Gesprächen und Diskussionsrunden nahmen die Studierenden jedoch auch aktiv am Leben der StadtteilbewohnerInnen teil und initiierten mehrere Aktivitäten, die von Nachhilfeunterricht über eine Theatergruppe bis zu einer gemeinsamen Ausstellung reichten (Brugger: 1984). Hierarchische Grenzen zwischen Forschenden und BewohnerInnen wurde zusehends aufgehoben, ein beidseitiger Lernprozess fand statt. Die Ergebnisse dieses Projekts wurden nicht nur für Forschungszwecke verwendet, sondern dienten gleichzeitig auch als Grundlage für die Entwicklung eines neuen Ansatzes in der Erwachsenenbildung: das „Modell Ottakring“ (Blaumeiser et al.: 1988).

In der Volkshochschule Floridsdorf wurde Alltagsgeschichte in Form einer Geschichtswerkstatt betrieben. In dem Projekt, das von 1991 bis 2005 lief, wurden die Lebensgeschichten von rund 60 ArbeiterInnen und Angestellten der ehemaligen Floridsdorfer Lokomotivwerkstatt in Interviews und Gesprächsrunden erfasst. Die beteiligten BürgerInnen trugen mit ihren Biographien sowie recherchierten Dokumenten und Fotografien zur Stadtteilgeschichte bei und beteiligten sich zum Teil auch an der Auswertung der erfassten Daten und brachten so ihre Expertise ein (Trummer: 2005).

1998 wurde mit dem Programm „University Meets Public“ an die Tradition der frühen universitären Volksbildung in Wien angeschlossen, die 1895 im Rahmen der „University Extension“ nach britischem Vorbild „Volkstümliche Universitätskurse“ eingeführt hatte. Hierbei vermittelten ProfessorInnen und DozentInnen der Universität Wien dem teilnehmenden Publikum, das sich aus allen gesellschaftlichen Schichten zusammensetzte, in allgemein verständlicher und anschaulicher Form sowohl Grundlagen als auch Detailwissen ihrer Fachdisziplinen (Altenhuber: 1995). Im Zentrum des Programms „University Meets Public“, das seit 2012 an den Wiener Volkshochschulen unter dem Namen „VHS Science“ bis heute weitergeführt wird, stand die Wissenspopularisierung mit einem Schwerpunkt auf Naturwissenschaften (Ludwig: 1999).

Was ist neu an Citizen Science?

Was unterscheidet nun Citizen Science von bisherigen partizipativen Forschungs- und Bildungsansätzen, die bereits in der Laienforschung des 19. Jahrhunderts auszumachen sind? Schließlich wurden bereits hier Teilnehmende durch ihre Beiträge zum Aufbau von Sammlungsbeständen an Museen oder durch Beobachtungsdaten naturwissenschaftlicher Phänomene wissenschaftlich gebildet, bis die voranschreitende Ausdifferenzierung der Wissenschaften den Anteil an LaienforscherInnen verringerte und damit die ­hierarchische Kluft zwischen Laien und ExpertInnen ­zunahm.

Mit den partizipativen Ansätzen in der sozialwissenschaftlichen Forschung in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts setzte nicht nur eine neue Phase wissenschaftlicher Arbeit mit BürgerInnenbeteiligung ein, es artikulierte sich parallel dazu auch Kritik an einem hierarchischen Wissenschaftsverständnis, das die „Beforschten“ degradiert (Sprung: 2016). So nahmen etwa im breiten Feld alltagsgeschichtlicher Forschung mitwirkende BürgerInnen oftmals eine Doppelrolle ein: Als MitarbeiterInnen, die ihre Zeitressourcen und ihr Arbeitspotential zur Verfügung stellten, waren sie gleichzeitig Gegenstand der Forschung.

Genau an diesem Kritikpunkt setzt eine Strömung der Citizen Science an, wie sie auch von den Wiener Volkshochschulen verstanden wird. Zwar gibt es eine Ausrichtung der Citizen Science – auch als „Citizen Science light“ bezeichnet –, die wie viele ältere partizipative Ansätze einen Top-Down-Prozess verfolgt, in dem die teilnehmenden Privatpersonen zu wissenschaftlicher Forschung – etwa durch Datensammlung – beitragen, ohne jedoch aktiv am Forschungsprozess, dessen Planung und Kontrolle WissenschaftlerInnen obliegt, beteiligt zu sein (Finke: 2014). Im Gegensatz dazu steht jene Interpretation von Citizen Science, bei der Partizipation im Sinne eines Bottom-Up-Prozesses verstanden wird. Hier wird versucht, BürgerInnen am gesamten wissenschaftlichen Prozess zu beteiligen, von der Entwicklung einer Forschungsfrage und eines Forschungsdesigns über die praktische Umsetzung bis zur gemeinschaftlichen Dissemination der Ergebnisse. Letztendlich mündet dieser Ansatz in der Möglichkeit, dass BürgerInnen auch selbstständig ohne institutionelle Anbindung oder Anleitung Forschungsprojekte betreiben. In dieser Sichtweise trägt Citizen Science auch dazu bei, Wissenschaft zu demokratisieren (Munke & Bemme: 2019, 181 f., Strasser et al.: 2019).

Aufgrund der großen Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen, in deren Rahmen Citizen Science praktiziert wird – und praktiziert werden könnte –, wie auch globalen Unterschieden in Forschungstraditionen sowie in bildungspolitischen und kulturgeschichtlichen Hintergründen, liegt keine einheitliche Definition für Citizen Science vor (Haklay et al.: 2021). Ebenso zahlreich wie die vielfältigen Definitionen der Methode sind auch die Bezeichnungen für die teilnehmenden BürgerInnen (Eitzel et al.: 2017). Die Auffassung und Anwendung der Methode – im Fall der Wiener Volkshochschulen als Bottom-Up-Prozess organisiert – erscheint von größerer Wichtigkeit als eine klar definierte Begriffsdefinition von Citizen Science, die aufgrund der genannten Aspekte niemals zur Zufriedenheit aller beteiligten Disziplinen und ProtagonistInnen verfasst werden kann.

Citizen Science an den Wiener Volkshochschulen

Citizen Science ist – nicht nur – in Österreich vornehmlich in den Naturwissenschaften verortet. Auf der Plattform „Österreich forscht“3, die vom 2017 gegründeten ­Citizen Science Network Austria (CSNA) betrieben wird, stehen interessierten BürgerInnen zurzeit 51 Projekte zur Teilnahme offen, von denen nur acht den Geistes- und Sozialwissenschaften zuzuordnen sind – also knapp 16 Prozent.4 Dieser Umstand ist sicherlich auf die weitaus verbreitetere Praxis der Wissenschaftskommunikation von Seiten der Naturwissenschaften zurückzuführen wie auch auf einen forschungsförderungspolitischen Schwerpunkt der MINT5-Fächer.

Im Sommer 2020 richteten die Wiener Volkshochschulen einen Arbeitsbereich für Citizen Science ein, dessen Schwerpunkt auf geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung liegt. Damit setzen die Wiener Volkshochschulen einen wichtigen Akzent im Bereich dieser Disziplinen, die im Rahmen von Citizen-Science-Projekten wenig berücksichtigt werden, und ergänzen gleichzeitig das Programm der VHS-Science, das traditionell auf Naturwissenschaften ausgerichtet ist. Die Wiener Volkshochschulen entwickeln dabei nicht nur selbstständig Citizen-Science-Projekte, deren Forschungsdesign nach den Qualitätskriterien hinsichtlich Wissenschaftlichkeit, Zusammenarbeit, Open-Science-Format, Kommunikation, Ethik und Datenmanagement der Plattform „Österreich forscht“ ausgerichtet ist (Heigl et al.: 2018). Als Vermittlungs- und Kooperationspartner nehmen sie zudem ihre traditionelle Rolle als Schnittstelle zwischen institutionalisierter Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein. //

1   Bürgerinnen beteiligten sich anfangs noch in recht überschaubarer Zahl.

2   Tatsächlich waren die Mitarbeiter in dieser frühen Phase ausschließlich männlich.

3   https://www.citizen-science.at/ [7.3.2021].

4   Diese 51 Projekte stellen nicht alle Projekte dar, die in Österreich unter dem Begriff Citizen Science durchgeführt werden, sondern lediglich jene, die den Qualitätskriterien der CSNA entsprechen.

5   MINT-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Literatur

Altenhuber, Hans (1995): Universitäre Volksbildung in Österreich 1895–1937. Wien: ÖBV Pädagogischer Verlag.

Blaumeiser, Heinz, Sturm, Margit & Wappelshammer, Elisabeth (1988): Alte Menschen und ihre Erinnerungen. Erzählte Alltagsgeschichte in Ottakring. In: Geschichte und Gesellschaft, 14 (4), 472–494.

Brugger, Elisabeth (1984): „Leben in Ottakring“. Erwachsenenbildung im Stadtteil – Anfang eines Projektes…
In: Die Österreichische Volkshochschule, 35 (131), 13–16.

Dostal, Thomas (2020): Altenbildung und Volkshochschulen. Von der Fürsorge zur Selbstermächtigung. In: Die Österreichische Volkshochschule, 71 (271), 15–20.

Eitzel, Melissa Viola, Cappadonna, Jessica L., Santos-Lang, Chris, Duerr, Ruth Ellen et al. (2017): Citizen Science Terminology Matters: Exploring Key Terms. In: Citizen Science: Theory and Practice, 2 (1), 1–20.

Filla, Wilhelm (2001): Wissenschaft für alle – ein Widerspruch? Bevölkerungsnaher Wissenstransfer in der Wiener Moderne. Ein historisches Volkshochschulmodell. Innsbruck – Wien – München: Edition Volkshochschule. (Schriftenreihe des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen, 11).

Finke, Peter (2014): Citizen Science: Das unterschätzte Wissen der Laien. München: Oekonom Verlag.

Geyer, Ingeborg (2006): Belegdarbietung in Großlandschaftswörterbüchern im Spannungsfeld von Zeit und Raum am Beispiel des Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Sabine Krämer-Neubert & Norbert Richard Wolf (Hrsg.), Bayerische Dialektologie. Akten der Internationalen Dialektologischen Konferenz 26.–28. Februar 2002. Internationale Dialektologische Konferenz, 26.–28. Februar 2002 (S. 195–204). Heidelberg: Winter. (Schriften zum Bayerischen Sprachatlas).

Haklay, Mordechai (Muki), Dörler, Daniel, Heigl, Florian, Manzoni, Marina, Hecker, Susanne & Vohland, Katrin (2021): What is Citizen Science? The Challenges of Definition. In: Katrin Vohland, Anne Land-Zandstra, Luigi Ceccaroni, Rob Lemmens, Josep Perelló & Marisa Ponti , Roeland Samson & Kartherin Wagenknecht (Hrsg.), The Science of Citizen Science (S. 13–32). Cham: Springer.

Heigl, Florian, Dörler, Daniel, Bartar, Pamela, Brodschneider, Robert, Cieslinski, Marika, Ernst, Marlene, Fritz, Steffen, Krisai-Greilhuber, Irmgard, Hatlauf, Jennifer, Hecker, Susanne, Hübner, Thomas, Kieslinger, Barbara, Kraker, Peter, Krennert, Thomas, Oberraufner, Gerit, Paul, Katharina T., Tiefenthaler, Brigitte, Vignoli, Michela, Walter, Theresa, Würflinger, Ronald, Zacharias, Maria & Ziegler, David (2018): Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte auf Österreich forscht | Version 1.1. Verfügbar unter: https://zenodo.org/record/3648502 [8.3.2021].

Hofmann, Thomas (2021): Citizen Science: Wiener Wurzeln und Wahrnehmungen. In: Der Standard, 17. Februar 2021. Verfügbar unter: https://www.derstandard.at/story/2000124072504/citizen-science-wiener-wurzeln-und-wahrnehmungen [1.3.2021].

Ludwig, Michael (1999): University Meets Public. In: Die Österreichische Volkshochschule, 50 (191), 27–29.

Mader, Brigitte (2016): Laienforscher oder Dilettanten: Ihre Rolle und Bedeutung in der Geschichte der österreichischen Urgeschichtsforschung am Beispiel der Prähistorischen Kommission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien (1878–1918) (S. 107–128). In: Florian M. Müller (Hrsg.), Graben, Entdecken, Sammeln. Laienforscher in der Geschichte der Archäologie Österreichs. Wien: LIT Verlag.

Munke, Martin & Bemme, Jens (2019): Bürgerwissenschaften in wissenschaftlichen Bibliotheken. Strategie- und kooperative Projektarbeit, Investitionen in offene Kulturdaten und in Anwenderwissen. In: O-Bib. Das Offene Bibliotheksjournal, 6 (4), 178–203.

Nikitsch, Herbert (2006): Auf der Bühne früher Wissenschaft. Aus der Geschichte des Vereins für Volkskunde (1994–1945). Wien: Selbstverlag des Vereins für Volkskunde.

Peschel-Wacha, Claudia (2017): „Darf ich nächste Woche wiederkommen?“. Aufbau und Institutionalisierung der Freiwilligenarbeit am Volkskundemuseum Wien seit 2004. In: Christiane Cantauw, Michael Kamp & Elisabeth Timm (Hrsg.), Figurationen des Laien zwischen Forschung, Leidenschaft und politischer Mobilisierung. Museen, Archive und Erinnerungskultur in Fallstudien und Berichten (S. 183–198). Münster – New York: Waxmann.

Pollak, Marianne (2016): Konservatoren – Korrespondenten – Gaupfleger. In: Florian M. Müller (Hrsg.), Graben, Entdecken, Sammeln. Laienforscher in der Geschichte der Archäologie Österreichs (S. 107–128). Wien: LIT Verlag.

Smolarski, René & Oswald, Kristin (2016): Einführung: Citizen Science in Kultur und Geisteswissenschaften. In: Kristin Oswald & René Smolarski (Hrsg.), Bürger Künste Wissenschaft. Citizen Science in Kultur und Geisteswissenschaften (S. 9–27). Gutenberg: Computus Druck Satz & Verlag.

Sprung, Anette (2016): Wissenschaft „auf Augenhöhe“? Partizipatives Forschen in der Erwachsenenbildung zwischen Affirmation und Kritik. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs, 27. Verfügbar unter: http://www.erwachsenenbildung.at/magazin/16-27/meb16-27.pdf [3.3.2021].

Stifter, Christian H. (2016): Universität und Volksbildung. Anmerkungen zu einem spannungsreichen Verhältnis. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs, 27. Verfügbar unter: http://www.erwachsenenbildung.at/magazin/16-27/meb16-27.pdf. [2.3.2021].

Strasser, Bruno J., Baudry, Jérôme, Mahr, Dana, Sanchez, Gabriela & Tancoigne, Elise (2019): „Citizen Science“? Rethinking Science and Public Participation. In: Science & Technology Studies, 32 (2). Special Issue: Many Modes of Citizen Science, 52–76.

Trummer, Ingrid & Stollhof, Alexander (2005): „… Bei uns in der LOFAG…“ Erinnerungen an die Floridsdorfer Lokomotivfabrik – Wiens größten Industriebetrieb. Wien: Edition Volkshochschule.

Vohland, Katrin, Land-Zandstra, Anne, Ceccaroni, Luigi, Lemmens, Rob, Perelló Josep, Ponit, Marisa, Samson, Roeland & Wagenknecht, Katherin (2021): Editorial: The Science of Citizen Science Evolves. In: Katrin Vohland, Anne Land-Zandstra, Luigi Ceccaroni, Rob Lemmens, Josep Perelló, Marisa Ponti, Roeland Samson & Kartherin Wagenknecht (Hrsg.), The Science of Citizen Science (S. 1–12). Cham: Springer.

Wawruschka, Celine (2020): Citizen Science: Ein neuer Ansatz partizipativer Forschung. In: Die Österreichische Volkshochschule. Magazin für Erwachsenenbildung. Winter 2020, Heft 272/71. Jg., Wien. Druck-Version: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Wien.

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